Glossar

Fachinfo

Mit unserem kleinen Brandschutzlexikon bieten wir einen Überblick über einige der für den technischen Brandschutz wesentlichen Begriffe und Abkürzungen.

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Ringförmige multifunktionale Meldelinie.
SecuriLine, ein zweiadriges Datenübertragungssystem, arbeitet im Master/Slave-Betrieb mit freiem Zugriffsverfahren. Maximal 127 Slaves (Melder) können angeschlossen werden. Bei jedem Aufstarten des Systems werden die Adressen automatisch nach dem Zufallsprinzip neu zugeordnet.
Parity-Check und Bi-Phase-Übertragung sorgen für die nötige Übertragungssicherheit. Ein Kurzschluss auf der Leitung wird sofort automatisch isoliert. Die Kommunikation wird auf den beiden Zweigen des durch die Kurzschluss-Isolation aufgebrochenen Rings weitergeführt.

SecuriStar H bezeichnet den neuen Hybridmelder MTD 533, der mit seinen zwei Sinnesorganen aktiven und vorbeugenden Brandschutz in Perfektion gewährleistet. Mit seinem integrierten Rauch- und Wärmesensor detektiert der MTD 533 auch unter Extrembedingungen zuverlässig alle Brandtypen bereits in der Entstehungsphase falschalarmsicher.

Ein Sicherheitsleitsystem vernetzt und integriert die verschiedenen sicherheitstechnischen Anlagen, die ein Gebäude gemeinsam gegen unterschiedliche Gefahren absichern. Es dient der Zentralisierung der Bedienung, ohne die Autonomie, Verfügbarkeit und Sicherheit der Subsysteme zu gefährden.

Sonderbrandmelder kommen dann zum Einsatz, wenn schwierige Umgebungsbedingungen wie extreme Luftfeuchtigkeit und Schmutzbelastung, hohe Temperaturen oder große Höhen konventionelle Brandmelder vor kaum lösbare Aufgaben stellen. Auch bei hohen ästhetischen Anforderungen an die Umgebung oder einer erforderlichen individuellen Anpassung beginnt die Welt der Sonderbrandmeldetechnik. Ansaugrauchmelder sowie linienförmige Wärme- und Rauchmelder zählen zur Sonderbrandmeldetechnik.

Optische bzw. photoelektrische Rauchmelder und -schalter arbeiten nach diesem Verfahren (Tyndall-Effekt): Klare Luft reflektiert praktisch kein Licht. Befinden sich aber Rauchpartikel in der Luft und somit in der optischen Kammer des Melders bzw. Schalters, so wird ein von einer Infrarot-Leuchtdiode ausgesandter Lichtstrahl an den Rauchpartikeln gestreut. Ein Teil dieses Streulichtes fällt dann auf einen lichtempfindlichen Sensor (der nicht direkt vom Lichtstrahl beleuchtet wird) und der Melder bzw. Schalter spricht an.
Ohne (Rauch-)Partikel in der Luft kann der Prüf-Lichtstrahl die Fotodiode nicht erreichen, die Beleuchtung des Sensors durch von den Gehäusewänden reflektiertes Licht der Leuchtdiode oder von außen eindringendes Fremdlicht wird durch das Labyrinth aus schwarzem, nicht reflektierendem Material verhindert.