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Fachinfo
Fragen an die Hekatron-Experten "Chancen aufzeigen und sich gemeinsam weiterentwickeln"
Peter Ohmberger, Geschäftsführer der Hekatron Vertriebs GmbH, Dietmar Hog, Leiter des Hekatron-Geschäftsbereichs Brandmeldeanlagen und Christian Rudolph, Leiter des Hekatron-Geschäftsbereichs Rauchschaltanlagen und Rauchwarnmelder, betonten anlässlich des 3. Hekatron-Partnerforums den hohen Stellenwert des Partnerschaftsgedankens für Hekatron.
Welche Gedanken liegen dem Hekatron-Partnerforum zu Grunde?
Peter Ohmberger: Wir haben das Partnerforum im zweijährigen Rhythmus, jeweils alternierend zur Leitmesse Security, eingeführt, um die Möglichkeit zu schaffen, einmal innezuhalten, die gemeinsame Arbeit und die Erfolge mit unseren Partnern zu würdigen. Vor allem aber auch, um Danke zu sagen für die Treue der Partner. Und schließlich wollen wir uns die Zeit nehmen, uns über die Marktentwicklung, mögliche Erfolgsfaktoren oder künftige Technologien auszutauschen und so Chancen aufzuzeigen, uns gemeinsam weiterzuentwickeln.
Beim diesjährigen Forum stand sehr stark die Partnerschaft zwischen Hekatron und seinen Kunden im Fokus. Pflegt das Unternehmen dieses Prinzip auch in umgekehrter Richtung, zu Lieferanten oder sogar Wettbewerbern?
Dietmar Hog: Ich möchte an dieser Stelle auf die Partnerschaft mit dem Unternehmen TOA verweisen, mit dem wir eine gemeinsame Lösung zur Sprachalarmierung erarbeitet haben. Auch haben wir bereits Schnittstellen zu den technischen Systemen von Herstellern entwickelt, die grundsätzlich Wettbewerber von uns sind. Für diesen Ansatz sind wir offen, wenn es darum geht, eine gemeinsame sicherheitstechnische Lösung zu entwickeln, die alle Beteiligten weiterbringt.
Welche Maßnahmen ergreift Hekatron, um seine Kunden künftig noch stärker in die Prozesse rund um die Marktgestaltung einzubinden?
Christian Rudolph: Ein wesentlicher Aspekt ist es, dass wir unser Know-how zur Verfügung stellen. Derzeit schulen wir rund 2.000 Kunden pro Jahr in der Sicherheitstechnik. Speziell im Bereich der Feststellanlagen wird die Normierung dafür sorgen, dass die Anforderungen an die Errichter steigen, ihre Kompetenz nachzuweisen. Wir flankieren die Qualifikation unserer Kunden durch Informationsmaterial für Gebäudebetreiber sowie den Kontakt mit Fachmedien, über die wir das Thema Sicherheit laufend forcieren.
Besteht Grund zum Optimismus, dass sich der Markt für Brandschutztechnik nach einer glimpflich verlaufenen Wirtschaftskrise weiterhin expansiv entwickeln wird?
Peter Ohmberger: Der besteht - und dies ist auch durchaus ein Prozess, der in unserer eigenen Hand liegt. Unsere Erfahrung hat gezeigt: Wenn man an seine Visionen glaubt und sich Verbündete sucht, dann werden Visionen Wirklichkeit. Durch Abstimmung innerhalb des Marktes kann man sehr viel erreichen. Ein Beispiel: Als die Initiative "Rauchmelder retten Leben" startete, wurden in Deutschland jährlich etwa 200.000 Melder verkauft. Heute reden wir über Zahlen im Bereich von fünf Millionen.
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