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Fachinfo

Für jedes Objekt das passende Konzept Effektiver Brandschutz für Flüchtlingsunterkünfte

Vergangenes Jahr kamen 1,1 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland und ein Ende des Zustroms ist nicht abzusehen. All diese Menschen angemessen und sicher unterzubringen, ist eine erhebliche Herausforderung. Eine wichtige Rolle dabei spielt nicht zuletzt auch der Brandschutz. Es gilt, für jede der Flüchtlingsunterkünfte eine passende, gesetzeskonforme anlagentechnische Brandschutzlösung zu finden. Hekatron als Spezialist für den vorbeugenden Brandschutz mit über 50 Jahren Erfahrung hat deshalb Empfehlungen für praktikable Lösungen für die unterschiedlichsten Unterbringungsarten erarbeitet.

Angesichts der massiven Zunahme der Flüchtlingszahlen im Jahr 2015 haben Bund, Länder und Kommunen erhebliche Anstrengungen unternommen, um schnellstmöglich Unterkünfte für diese Vielzahl von Menschen zu schaffen. Zeltstädte und Containergebäude in Modulbauweise wurden errichtet, Turn- und Mehrzweckhallen für die Unterbringung umgerüstet sowie Hotels, Kasernen, Schulen, Bürogebäude, Mehrfamilienhäuser und andere Gebäude in Flüchtlingsunterkünfte umgewandelt und so weit nötig der neuen Verwendung entsprechend umgebaut. Dabei spielt auch der Brandschutz eine ganz wesentliche Rolle. „Die allgemeinen gesetzlichen Vorschriften zum Brandschutz gelten auch für Gemeinschaftsunterkünfte, die der vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen oder dem vorübergehenden Wohnen dienen“, teilt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hierzu mit. „Der Brandschutz ist eine besonders wichtige Anforderung an Bauwerke zur Gewährleistung der Sicherheit der Nutzer.“ 


Für jedes Objekt die richtige Lösung

Den anlagentechnischen Brandschutz betreffend, empfiehlt die Bundesregierung, temporäre und dauerhafte Flüchtlingsunterkünfte flächendeckend mit Rauchwarnmeldern auszustatten. Bei der Nutzung von Sonderbauten oder mehrgeschossigen Gebäuden als Flüchtlingsunterkünfte könne das Brandschutzkonzept aber auch eine Brandmeldeanlage mit Aufschaltung auf eine ständig besetzte Stelle oder zur Feuerwehr erfordern. Wie dieser grob abgesteckte Rahmen schon zeigt und wie auch Diskussionen und Beratungsgespräche der Hekatron-Experten mit Errichtern immer wieder deutlich gemacht haben, gibt es für die brandschutztechnische Absicherung der verschiedenen Objekte nicht den einen Königsweg, sondern es sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. „Ob Rauchwarnmelder, Funk-Rauchwarnmelder oder Brandmeldeanlage – die richtige Wahl des Brandschutzsystems in einer Flüchtlingsunterkunft erfordert viel Expertise“, betont Thomas Merkt, Leiter Projektierung bei Hekatron. „Abhängig unter anderem von der Art des Objekts, von seiner Deckenhöhe und von der Zahl der Personen, die es beherbergen kann, sind genau angepasste Lösungen erforderlich. Um hier Klarheit zu schaffen, haben wir von Hekatron detaillierte Arbeits- und Entscheidungshilfen für die Ausrüstung der verschiedenen Typen von Flüchtlingsunterkünften mit Brandschutztechnik erarbeitet.“ 


Entscheidungsfaktor Belegungsdichte

Ein wichtiger Faktor für die Auswahl der geeigneten Brandschutztechnik ist die Anzahl der Betten in der abzusichernden Flüchtlingsunterkunft, da Objekte mit mehr als zwölf Gastbetten der Beherbergungsstättenverordnung unterliegen. Diese schreibt vor, dass Unterkünfte mit bis zu 60 Betten über eine Alarmierungseinrichtung verfügen müssen. Hekatron empfiehlt für Objekte dieser Größe die Installation einer Brandmeldeanlage oder optional auch die Installation von Rauchwarnmeldern. Für eine Brandmeldeanlage spricht dabei, dass mit ihr flexible Benachrichtigungskonzepte zur Minimierung teurer Feuerwehreinsätze aufgrund von Täuschungsalarmen realisiert werden können. „Beispielsweise lassen sich Alarme, die im Wohn- und Essbereich eines Gebäudes ausgelöst werden, zunächst nur an das Smartphone des Wachpersonals absetzen“, führt Thomas Merkt aus. „Erst wenn dieses die Gefahrenlage überprüft hat, leitet es den Alarm bei Bedarf an die Feuerwehr weiter. Wird dagegen auf Flucht- und Rettungswegen ein Alarm ausgelöst, so wird dieser direkt an die Feuerwehr weitergeleitet.“ Wenn die Brandmeldeanlage entsprechend ausgestattet ist – die Brandmeldeanlage Integral IP von Hekatron beispielsweise mit HEKATRON Remote –, lässt sie sich zudem per Fernzugriff überprüfen und bedienen. Dies ist ein großer Vorteil, wenn zum Beispiel das Wachpersonal zentralisiert für mehrere Flüchtlingsheime zuständig ist, und ermöglicht auch dann eine schnelle und flexible Reaktion per Smartphone oder Tablet, wenn das Wachpersonal im Gebäude unterwegs ist. Mit lauten akustischen Signalgebern erreicht eine BMA im Brandfall auch Menschen mit Sehverlust zuverlässig, mit hellen Blitzleuchten kann sie Hörgeschädigte alarmieren. 


Einfache und schnelle Montage

„Rauchwarnmelder stellen für die brandschutztechnische Absicherung von Flüchtlingsunterkünften mit bis zu 60 Betten vor allem dann eine Option dar, wenn es um die einfache und schnelle Montage ohne Verkabelungsaufwand geht“, erklärt Jan Häring, Leiter Produktmanagement Rauchwarnmelder-Systeme. Auch Funksysteme mit mehreren vernetzten Rauchwarnmeldern lassen sich sehr schnell in Betrieb nehmen. Eine Nachrüstung mit weiteren Meldern ist jederzeit schnell und ohne großen Montageaufwand möglich. „Für Containergebäude sowie kleinere, als Flüchtlingsunterkünfte hergerichtete Objekte wie Hotels, Schulen, Wohnheime und Mehrfamilienhäuser lautet unsere Empfehlung, die Nutzungseinheiten mit Stand-Alone-Meldern Genius Plus auszustatten, die Fluchtwege zwecks großflächiger Alarmierung dagegen mit Funk-Rauchwarnmeldern Genius Plus X zu überwachen“, führt Jan Häring aus. „Sollen hingegen umgewidmete Turn- und Mehrzweckhallen oder auch Zelte abgesichert werden, so können dort zwar in Ausnahmefällen auch Funk-Rauchwarnmelder zum Einsatz kommen, die dann alle miteinander vernetzt sein sollten.“ „Aufgrund des in diesen Hallen zu erwartenden hohen Lärmpegels sowie einer Deckenhöhe, die in der Regel höher ist als sechs Meter, ist für solche Objekte aber eine Brandmeldeanlage mit ihren wesentlich lauteren Signalgebern zu empfehlen“, ergänzt Thomas Merkt. Mit dieser lassen sich zudem flexible Alarmierungskonzepte realisieren, bei denen auch abschnittsweise alarmiert werden kann.

Unterkünfte mit mehr als 60 Betten müssen laut Beherbergungsstättenverordnung zusätzlich zur Alarmierungseinrichtung mit einer automatischen Brandmeldeanlage ausgestattet werden, bei der die Brandmelder in Flucht- und Rettungswegen auf die Feuerwehr aufgeschaltet sind. Hier muss die Empfehlung ganz klar lauten, eine Brandmeldeanlage mit ihren flexiblen Alarmierungsmöglichkeiten zu installieren. 


Entscheidungsfaktor Deckenhöhe

Da Unterkünfte mit zwölf oder weniger Betten nicht der Beherbergungsstättenverordnung unterliegen, empfiehlt Hekatron für diese Objekte die Installation von Rauchwarnmeldern. Allerdings ist bei diesen kleineren Unterkünften ebenso wie bei allen anderen zu beachten, dass Rauchwarnmelder nach DIN 14676 nur bis zu einer Deckenhöhe von bis zu sechs Metern eingesetzt werden dürfen. In höheren Räumen können linienförmige Rauchmelder, Ansaugrauchmelder oder punktförmige Brandmelder (nach DIN EN 54) installiert werden – mit ausreichendem Abstand zur Decke, da in solchen Räumen mit der Entstehung eines Wärmepolsters gerechnet werden muss, unter dem sich der Brandrauch stauen kann. Für die Ausstattung von Turn- und Mehrzweckhallen sind dabei linienförmige Rauchmelder des Typs ILIA die erste Wahl. Die beiden Komponenten dieser Melder, der Sender auf der einen und der Empfänger oder Reflektor auf der anderen Seite, lassen sich unterhalb des Wärmepolsters an den Wänden montieren. Mit ihnen lässt sich sehr schnell ohne die für punktförmige Melder nötige Verkabelung an der Decke eine sehr gute und täuschungsalarmsichere Überwachung erreichen. Zelte dagegen haben in der Regel keine für die Montage von Meldern geeigneten festen Wände. Für diese Objekte sind deshalb Ansaugrauchmelder ASD 535 zu empfehlen, deren Ansaugrohre sich beispielsweise mit Seilen einfach unterhalb der Zeltkuppel montieren lassen.


Brandschutz für als Notunterkunft umgebaute Gebäude

Die im gesamten norddeutschen Raum tätige Elektro Sasse GmbH mit Sitz in Bremerhaven gehört zu den Errichterunternehmen, die schon umfangreiche Erfahrungen mit der Installation von Brandschutzlösungen in Flüchtlingsunterkünften gesammelt haben. „Seit gut einem Jahr sind wir verstärkt in diesem Bereich tätig“, berichtet Dirk Sasse, einer der drei Geschäftsführer des auf die Bereiche Elektro- und Sicherheitstechnik spezialisierten Familienbetriebs. „Bei uns im Norden geht es dabei nicht so sehr um neu errichtete Containerdörfer oder Zeltstädte, sondern vor allem um den Brandschutz für stillgelegte und jetzt als Flüchtlingsunterkünfte hergerichtete Bundesliegenschaften wie Kasernen, Krankenhäuser, Bürogebäude oder auch nur Flügel solcher Gebäude.“ Wenn in diesen Gebäuden überhaupt  brandschutz- oder allgemein sicherheitstechnische Anlagen vorhanden sind, sind diese meist so veraltet, dass eine Modernisierung oder Erweiterung nicht infrage kommt – die Mitarbeiter von Elektro Sasse installieren deshalb komplett neue Anlagen. „Letztendlich erhalten wir von der zuständigen staatlichen Stelle einen konkreten Auftrag. Wir sprechen aber im Vorfeld Empfehlungen aus und erarbeiten gemeinsam mit der Behörde eine Lösung“, sagt Dirk Sasse. „Bei unseren ersten Objekten in diesem Bereich gab es da noch mehr zu diskutieren, inzwischen hat sich aber ein gewisser Standard herausgebildet.“ In einigen kleineren Objekten hat die Elektro Sasse GmbH in der Vergangenheit Genius-Rauchwarnmelder installiert, setzt bei den aktuellen größeren Objekten aber auf Brandmeldeanlagen Integral IP und die Installation von Mehrfachsensormeldern in allen Schlafräumen. 


Experten für Modul- und Containerbauten

Ebenfalls bereits zahlreiche anlagentechnische Brandschutzlösungen in Flüchtlingsunterkünften installiert hat die S2 Sicherheitstechnik GmbH mit Sitz in Wachtberg bei Bonn. Dabei setzt das auf professionelle Sicherheitslösungen für Wohnimmobilien sowie Industrie und Gewerbe spezialisierte Unternehmen einen Schwerpunkt bei der Ausstattung von Modul- oder Containerbauten mit Brandschutztechnik. „Ob wir eine Brandmeldeanlage oder eine Rauchwarnmelderlösung installieren, hängt dabei von den Vorgaben der entscheidenden Behörde ab“, erläutert Geschäftsführer Sebastian Schreiber. „Wir sind dabei beratend tätig, haben aber nicht immer Einfluss auf das Ergebnis.“ So hat S2 Sicherheitstechnik in den als Flüchtlingsunterkunft dienenden Modulbauten in Köln funkvernetzte Genius-Rauchwarnmelder installiert. Alle sieben in Modulbauweise errichteten Flüchtlingsunterkünfte, die das Unternehmen in Bayern betreut, wurden dagegen mit Brandmeldeanlagen ausgestattet – teilweise als Hausalarm-, teilweise auch als direkt auf die Feuerwehr aufgeschaltete Anlagen. Eine typische Anlage besteht aus der Brandmelderzentrale Integral IP, Mehrfachsensormelder MTD 533X für die flächendeckende Überwachung, Handfeuermeldern an den Notausgängen und einem Feuerwehrschlüsseldepot, das im Alarmfall für die Feuerwehr den Zugang zum Schlüssel freigibt. Die Alarmierung erfolgt dabei im Sinne maximaler Ausfallsicherheit über Alarmboxen auf den einzelnen Etagen und Sockelsirenen. „Ob Rauchwarnmelder oder Mehrfachsensormelder – wichtig ist in jedem Fall, dass sie gegen die Entnahme von der Decke gesichert sind und ihren vorgegebenen Zweck erfüllen“, betont Sebastian Schreiber. „Bei Rauchwarnmeldern ist deshalb die Melderentnahmesicherung durch eine Plombe wie bei den Genius-Meldern wichtig. Die Systemmelder dagegen sind verschraubt, so dass sie nicht so leicht von der Decke gerissen werden. Zudem wird das Entfernen eines Melders an der Zentrale umgehend angezeigt und signalisiert.“ 


Rauchwarnmelder

Die neue smarte Rauchwarnmelder-Generation Genius Plus
Schutz hat eine neue Dimension

Der Verkaufsstart für die neuen Hekatron Rauchwarnmelder Genius Plus und Genius Plus X am 13. November 2015 läutete eine neue – eine smarte – Ära ein. Auf diese Melder kann der Nutzer nach Druck auf die Testtaste per Smartphone zugreifen. Das eröffnet sowohl Endanwendern als auch Fachbetrieben gänzlich neue Perspektiven.

Fristgerechter Meldertausch

Austauschfristen einhalten!
Boxenstopp für die Brandmeldetechnik

Damit im Brandfall Menschenleben gerettet und Sachwerte geschützt werden, ist die regelmäßige Inspektion der Anlagentechnik unerlässlich. Wichtig dabei ist auch, dass die laut DIN-Normen vorgeschriebenen periodischen Austauschzyklen für Melder eingehalten werden.

Anlagentechnischer Brandschutz

Brandschutzkonzepte
Planerische Freiheit mit dem richtigen Konzept

Immer noch sind viele Brandschutzkonzepte vom Gedanken des baulichen Brandschutzes geprägt. Aber zunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass eine stärkere Verankerung des anlagentechnischen Brandschutzes viele Vorteile mit sich bringt. Hekatron unterstützt mit über 30 Mitarbeitern bei Bedarf bundesweit Planer bei der Umsetzung dieser Gedanken.

H+ Online Brandschutzportal

Online- und Software-Tools von Hekatron
Spielräume für Architektur

Moderne Architektur braucht Freiräume. Der anlagentechnische Brandschutz eröffnet sie. Wer Brandmeldeanlagen plant, tut gut daran, auf die Sachkompetenz eines etablierten Herstellers zurückzugreifen. Hekatron unterstützt die BMA-Planung durch das Bereitstellen von Online-Tools und Software-Lösungen mit einem Höchstmaß an Usability. Planer und Errichter erläutern, wie sie davon in ihrer täglichen Praxis profitieren.

Sonderbrandmeldetechnik

Sonderbrandmeldetechnik bietet Lösungen für jede Herausforderung
Einsatz unter extremsten Bedingungen

Außergewöhnliche Temperaturverhältnisse, konstant hohe Luftfeuchtigkeit, korrosive Gase, Schmutzbelastungen und auch große Höhen - unter solchen schwierigen Umgebungsbedingungen stößt konventionelle Brandmeldung irgendwann an ihre Grenzen. Hier beginnt die Welt der Sonderbrandmeldetechnik. Auch wenn es darum geht, dass Meldertechnik bei hohen ästhetischen Anforderungen unsichtbar bleibt, ist dies ein Fall für die Sonderbrandmeldetechnik. Hekatron bietet seit jeher Lösungen für die Branddetektion unter solch schwierigen Bedingungen. Als neueste Produkte unterstreichen der linienförmige Wärmemelder ADW 535, der kompakte Ansaugrauchmelder ASD 532 und der linienförmige Rauchmelder ILIA Dust Pro Hekatrons herausragende Kompetenz für Sonderbrandmeldetechnik.

Integral Remote Mobile

Mobile Lösungen setzen sich durch
Megatrend "Mobil"

Mobile Lösungen und sichere Kommunikation sind ein Topthema auf der Security 2014. Hekatron hat bereits vor zwei Jahren in Essen auf dieser Weltleitmesse für Sicherheit und Brandschutz das Thema Integral Remote in den Mittelpunkt seines Messeauftritts gestellt und mobile Lösungen zum Fernzugriff auf Brandmeldeanlagen präsentiert. Damit sind die Experten aus Sulzburg im Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes Wegbereiter der neuen Technologie. Mittlerweile setzen viele Partnerunternehmen von Hekatron den Fernzugriff ganz gezielt für ihre individuellen Anforderungen ein - immer neue Anwendungsgebiete entstehen.

Alarmierung

Alarmierungslösungen von Hekatron
Bereit für den Ernstfall

Leistungsfähige Alarmierung im Objekt kann im Brandfall lebensrettend sein und bedeutende Sachwerte schützen. Das Szenario aus Schutzziel, Gefährdungsfaktoren sowie dem für die Alarmierung notwendigen und sinnvollen Invest unterscheidet sich von Objekt zu Objekt, speziell wenn es um Modernisierungen geht. Die Brandschutzexperten von Hekatron stellen Planern und Errichtern deshalb nicht etwa eine einzelne Alarmierungslösung für jeden Fall zur Verfügung - sie haben mehrere Alternativen parat.

Evolution statt Revolution

Zehn Jahre Integral - zehn Jahre Innovation
Horizonte erweitern im Brandschutz ...

... mit keinem geringeren Anspruch als diesem ging 2004 das Brandmeldesystem Integral an den Start. Nicht umsonst wird die BMZ Integral als "die Errichterzentrale" bezeichnet. Denn im Dienste der Hekatron-Kunden entfaltet das System schier unbegrenzte Möglichkeiten - dank weitreichender Skalierbarkeit, vielfältiger Schnittstellenanbindung und der neuesten Remote-Lösung. BMZ Integral: Evolution statt Revolution.

Wertschöpfungskette aus einer Hand

Hekatrons zentraler Erfolgsbaustein
Qualität zeigt sich im harten Einsatz

Anlagen zur Abfallverwertung oder der chemischen Industrie, Hochregallager und Kühlhäuser - mit der Technik, die unter extremen Bedingungen zuverlässig Brände detektiert, stellt Hekatron seinen Qualitätsanspruch besonders eindrucksvoll unter Beweis. Derselbe Anspruch gilt für alle Hekatron-Produkte, von den Feststellanlagen bis hin zu den mehrfach preisgekrönten Rauchwarnmeldern der Genius-Familie. Dahinter stecken eine Wertschöpfungskette komplett aus einer Hand, das Bekenntnis zum Prinzip "made in Germany" und ein zentraler Grundsatz: Hekatron ist mehr als ein Gerätehersteller, nämlich ein Dienstleister, der seine Qualitäten in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entfaltet.

Jubiläum

50 Jahre Hekatron
Stark wie nie!

Technische Innovationen und ein ausgeprägter Partnerschaftsgedanke, der in der gemeinsamen Arbeit mit den Kunden jeden Tag aufs Neue mit Leben erfüllt wird: Das macht Hekatron stark, seit 50 Jahren. Und ein solcher Prozess ist nie abgeschlossen, denn wer heute stark ist, hat guten Grund, nach vorn zu blicken und sich aktiv weiterzuentwickeln. Mit einem kompetenten Team und mit seinen Partnern nimmt Hekatron alle künftigen Herausforderungen in Angriff.

Rauchwarnmelderpflicht

Rauchmelder retten Leben
Flächendeckende Rauchwarnmelderpflicht kurz vor dem Ziel

Die Aufnahme einer Rauchwarnmelderpflicht in die Landesbauordnungen der 16 deutschen Bundesländer ist ein Prozess, der bereits viele Jahre beansprucht hat. Ein Prozess aber auch, dessen Endpunkt absehbar ist: 2013 haben Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg die gesetzliche Pflicht eingeführt. Das vom Forum Brandrauchprävention formulierte Ziel, bis 2015 zu einer Rauchwarnmelderpflicht in ganz Deutschland zu kommen, ist in greifbare Nähe gerückt.

Round Table

Zugriff auf die Brandmeldeanlage mit Integral Remote
Fernzugriff von jedem Punkt der Welt

Als Vorreiter im Markt bietet Hekatron Errichtern und Betreibern mit Integral Remote eine Lösung für den uneingeschränkten Fernzugriff auf Brandmelderzentralen und bindet dabei erstmals auch Geräte wie iPad und iPhone in deren Bedienung mit ein. Integral Remote Mobile erlaubt es, sich auf mobilen Endgeräten den Zustand der Anlage anzeigen zu lassen und sie zu bedienen. Mit dem für Windows-PCs ausgelegten Integral Remote Standard kann die Anlage darüber hinaus aus der Ferne programmiert werden. Im Folgenden diskutieren Vertreter verschiedener Nutzergruppen ihre ersten Erfahrungen und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten.

Integral Remote

Fernzugriff auf die Integral IP
Die Sicherheit immer im Blick

Als erster und einziger Hersteller von Brandmeldetechnik bietet Hekatron Errichtern und Betreibern mit Integral Remote eine Lösung für den uneingeschränkten Fernzugriff auf Brandmelderzentralen. Dank IP-Technologie können sämtliche Anlagendaten abgerufen und analysiert werden - entweder mit Integral Remote Standard von einem Windows-PC aus oder mit Integral Remote Mobile von mobilen Endgeräten wie iPad, iPhone oder iPod touch aus. Andreas Schneckener, Produktmanager Brandmeldeanlagen bei Hekatron, demonstriert an einem Beispiel die vielfältigen Möglichkeiten der mobilen Lösung.

Messe-Event

Hekatron auf der SECURITY 2012
Mobil vernetzt

"MIT Sicherheit" - unter diesem Motto präsentiert Hekatron seine Innovationen vom 25. bis zum 28. September am Stand 415 in Halle 3 auf der SECURITY in Essen, der bedeutendsten Messe für Sicherheit und Brandschutz. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Integral Remote - die Möglichkeit, auch mit mobilen Endgeräten auf die Brandmelderzentrale zuzugreifen.

Evakuierung im Brandfall

Dynamische Fluchtweglenkung
Der Lotse für den Weg in die Sicherheit

Die dynamische Fluchtweglenkung eröffnet ganz neue Möglichkeiten zur schnellen und sicheren Evakuierung im Brandfall. Denn je nach Lage der Gefahrensituation wählt die Brandmelderzentrale automatisch individuelle Fluchtwege aus, die zielgerichtet in die Sicherheit führen - wie bei der Demonstration einer Evakuierung des Frankfurter Opernturms, wo die dynamische Fluchtweglenkung in der Praxis getestet wurde.

Instandhaltung

Der Betreiber in der Pflicht
Anlagentechnik in Form halten - mit dem Know-how von Experten

Der Betreiber trägt nicht weniger als die Gesamtverantwortung für den ordnungsgemäßen Betrieb der Brandschutztechnik. Hervorzuheben ist insbesondere die sachkundige und regelmäßige Instandhaltung. Sie gehört in die Hände von Experten, die nur wenige Betreiberunternehmen im eigenen Hause haben. Kompetente Partner sind also gefragt.

Partner-Event

4. Hekatron-Partnerforum 2011
Zeit für die Zukunft!

"Zeit für die Zukunft. Luft holen. Eintauchen. Neues entdecken.", so lautete das Motto des Hekatron-Partnerforums 2011 am 23. September im unterfränkischen Kurbad Brückenau. In einem interessanten Kontrast zum historischen Ambiente wagten Hekatron, seine Partner und die externen Referenten Prof. Dr. Jutta Rump und Sven Gabor Janszky aus unterschiedlichen Perspektiven heraus den Blick in die Zukunft. Dem Motto getreu gab es dabei viel Neues zu entdecken.

Unternehmensphilosophie

Bekenntnis zum Standort Deutschland
"Made in Germany" ist Grundlage gewachsener Partnerschaft

Seit bald 50 Jahren schützt Hekatron Menschen und Sachwerte mit professionellen Brandschutzprodukten "made in Germany". Hekatron begreift "made in Germany" als entscheidende Chance - für sich und seine Partner.

Unternehmensphilosophie

Mitarbeiterorientierung als Grundlage des Erfolgs
Vertrauen schafft Erfolg

Vertrauen ist das A und O jeder Partnerschaft. Dies gilt auch für die Partnerschaft zwischen Hekatron und seinen Kunden. Oft haben diese bei Hekatron über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg den gleichen Ansprechpartner. Sie schätzen die Erfahrung und Expertise der langjährigen Mitarbeiter des Sulzburger Brandmeldespezialisten.

Brandschutzrecht

Haftungspflicht von Planern, Errichtern und Architekten
Wer haftet im Brandfall?

Fehler bei der Planung und Errichtung von Brandmeldeanlagen können weitreichende Folgen haben - insbesondere dann, wenn das abgesicherte Objekt später einer Brandkatastrophe zum Opfer fällt oder im Brandfall Personen zu Schaden kommen. Im Sinne eines optimalen Brandschutzes sollten Fehler nicht auftreten, aber oft stellt sich die Frage, was wirklich fehlerhaft ist und wer die Verantwortung dafür übernehmen muss.

Normierung

Instandhaltung von sicherheitstechnischen Anlagen
Sicherheit durch kompetente Wartung

Ob Brandmeldeanlage oder Feststellanlage: Auch das beste sicherheits-technische System bedarf in regelmäßigen Abständen der professionellen und kompetenten Wartung. Die Einzelheiten werden durch Regelwerke und Normen festgelegt.

Evakuierung aus Gebäuden

Alarmierung per Brandmeldeanlage
Wegweiser in die Sicherheit

Eine rasche Branddetektion ist unbedingte Voraussetzung, damit sich die im Gebäude befindlichen Menschen in Sicherheit bringen können. Aber was kommt dann? Um eine rechtzeitige, schnelle und sichere Gebäuderäumung zu gewährleisten, bedarf es in der Folge einer Reihe automatisch ablaufender und aufeinander abgestimmter Maßnahmen - gesteuert über die Brandmeldeanlage. Diese leistet nicht nur im Brandfall wertvolle Dienste, sondern auch bei anderen Gefahren.

Vernetzungs-Standards

Intelligente Brandmeldetechnik
Das Netzwerk der Sicherheit

Bei der Absicherung von Gebäuden gegen die verschiedensten Gefahren kommt eine breite Palette von Sicherheitssystemen zum Einsatz. Einheitliche Standards wie OPC oder BACnet sowie die IP-Technik sorgen dafür, dass die Kommunikation zwischen den Subsystemen eines Sicherheitsnetzwerks reibungslos funktioniert.

Rauchwarnmelder

Neuer Genius H® jetzt verfügbar
Melderfertigung in einer neuen Dimension

Der neue Rauchwarnmelder Genius H® ist mit seiner einzigartigen Melderintelligenz ein echtes Aushängeschild für Brandschutztechnik Made in Germany. Seine Serienproduktion in den Werkshallen in Sulzburg läuft auf Hochtouren. Dabei kommt neueste Fertigungstechnologie zum Einsatz.

GIT Sicherheit Award 2010

Integral IP ist GIT Sicherheit Award 2010 Winner
The Winner takes it all

Die Leser der Fachzeitschrift GIT Sicherheit + Management haben entschieden: Hekatrons Brandmelderzentrale Integral IP hat den GIT Award 2010 in der Kategorie Brandschutz gewonnen.

Partner-Event

3. Hekatron-Partnerforum in Bad Nauheim
Gemeinsam stark

Eine Veranstaltung als Ausdruck der gelebten Partnerschaft zu den Kunden - bereits zum dritten Mal lud Hekatron zum Partnerforum ein. Im hessischen Bad Nauheim nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre miteinander auszutauschen sowie aktuelle Themen im Brandschutz und darüber hinaus zu erörtern.

Leitfaden "Ingenieurmethoden des Brandschutzes"

Anlagentechnischer und baulicher Brandschutz
Perfektes Zusammenspiel

Bisher hatte der bauliche Brandschutz in Deutschland traditionell ein Übergewicht gegenüber dem anlagentechnischen Brandschutz. Aber seit einigen Jahren befindet sich dieser auf dem Vormarsch. Nun liefert der Leitfaden "Ingenieurmethoden des Brandschutzes", herausgegeben von der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), erstmals empirische Daten über die Zuverlässigkeit von Brandmeldeanlagen und stellt damit den anlagentechnischen Brandschutz dem baulichen gleich.

MLAR

Was bedeutet die MLAR in der Praxis?
Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie

In der Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie MLAR wird erläutert, wie die gemäß Landesbauordnung vorgegebenen Schutzziele erreicht werden können. Im Folgenden wird der Inhalt und die Bedeutung etwas näher erläutern. Was bedeutet die MLAR in der Praxis?

Modernisierungskonzept

Anlagentechnischer Brandschutz
Zukunftsmarkt Modernisierung

Eine Vielzahl von Brandmeldeanlagen ist mittlerweile am Ende ihres Lebenszyklus angelangt - höchste Zeit, mit ihren Betreibern über eine anstehende Modernisierung zu reden. Das Modernisierungskonzept von Hekatron bietet verschiedene Möglichkeiten, bestehende Anlagen auf den neuesten Stand zu bringen - im Sinne höchster Sicherheit für Personen und Sachwerte.

Auszeichnung

Great Place to Work®
Hekatron gehört zu Deutschlands Top-Arbeitgebern

Hekatron ist als einer der 100 besten Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet worden. Grundlage für das Ranking des Great Place to Work® Institue Deutschland war eine ausführliche Befragung unter den Hekatron Mitarbeitern.

Unternehmensphilosophie

Prinzip Nachhaltigkeit
Werte schaffen

Das Prinzip der Nachhaltigkeit spielt bei Hekatron eine bedeutende Rolle. Im Vordergrund steht der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen und der Umwelt, aber auch das Schaffen und Bewahren von Werten. Von der Fertigung über den Service bis zu den Produkten selbst – Hekatron leistet auf vielfältige Weise seinen Beitrag für eine sichere Zukunft.

Sondermeldetechnik

Detektion unter schwierigsten Bedingungen
Für jede Herausforderung die richtige Antwort

Mit eigensicheren Meldern, Sonderbrandmeldetechnik, Ex-Feststellanlagen und Gaswarnanlagen hat Hekatron sowohl im Bereich der Brandmeldeanlagen als auch der Rauchschaltanlagen für alle schwierigen Umgebungsbedingungen die richtige Antwort.

H+


Ihre Vorteile von H+

Hekatron hat ein innovatives Verkaufskonzept entwickelt, dass speziell auf die Arbeitsweise von Planern zugeschnitten ist.
Mit H+ als Ihrem Partner für Brandschutz profotieren Sie einerseits von der persönlichen Beratung und Betreuung unserer kompetenten Mitarbeiter, andererseits auch von diversen Planungstools, die Hekatron Ihnen zur Verfügung stellt.

Partner-Event

2. Hekatron-Partnerforum in Mainz
Mit dem Kompass in Richtung Zukunft

Das 2. Hekatron-Partnerforum brillierte nicht nur durch die Auswahl kompetenter Referenten, sondern stellte auch den Auftakt für die Einführung des neuen Claims "Hekatron - Ihr Partner für Brandschutz" dar. Moderiert von TV-Star Nina Ruge gab die Veranstaltung unter dem Titel "Die drei Erfolgsfaktoren der Zukunft - Gewinner und Verlierer in der Welt von morgen" Impulse für den eigenen Weg in die Zukunft.

Partnerforum

Hekatron-Partner - die Gewinner der Zukunft
Erfolgreich im Team

Partnerschaft besitzt für Hekatron seit jeher eine herausragende Bedeutung. Im Tagesgeschäft zeichnet sich das Sulzburger Unternehmen durch eine besonders enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Errichtern, dem Handel, Planern, Gebäudebetreibern und Verbänden aus.

Risiko-Minimierung

Erfolgsfaktor Brandmeldetechnik
Ein Stück gelebte Verantwortung

Für viele Unternehmer ist es eine Frage der Zukunftsabsicherung, freiwillig in modernen Brandschutz zu investieren. ProSicherheit sprach mit Carl Fruth, der in Parsberg die Firma Fruth Innovative Technologien (FIT) betreibt, über sein Sicherheitskonzept.

Aufbau einer Feststellanlage

Übersicht:
Aufbau einer Feststellanlage

Feststellanlagen von Hekatron bestehen lediglich aus fünf Bauteilen – dem Rauch- oder Thermoschalter, dem Türhaftmagneten und der entsprechenden Ankerplatte, der Handauslösung sowie dem Netzgerät.

Normierung

"New Approach"
Konsens statt Gesetz

DIN-, EN-, ISO- und VDE-Normen: Oberflächlich betrachtet wirkt dies zunächst chaotisch. Dabei ist das System der internationalen, europäischen und nationalen Normierung mit seinen Zuständigkeiten wohldurchdacht.

Neue Brandmelderlinie

SecuriStar H
Die neue Hekatron-Melderdimension

Mit neuem Design und modernster Technologie präsentiert sich die neue Brandmelderlinie SecuriStar H. Absolut innovatives Feature: die CUBUS Nivellierung, mit der sich der Melder selbstständig den Umgebungsbedingungen anpasst.

ProSicherheit-Round-Table

"Brandschutz rechnet sich"
"Anlagentechnischem Brandschutz gehört die Zukunft"

Brandschutz rechnet sich – dieses aktuelle und brisante Thema diskutierten Prof. Dr.-Ing. Wolfram Klingsch, Dr.-Ing. Mingyi Wang, Hans Jochen Blätte und Heinrich Herbster zehn Jahre nach dem verheerenden Brand am Düsseldorfer Flughafen.

Wirtschaftliches Home-Security-Konzept

Zusammenarbeit von Hekatron und BRUNATA
Melderpflicht erfüllen, Haftungsrisiko minimieren

Der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Einbau von Rauchwarnmeldern ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Hekatron und BRUNATA präsentieren den Wohnungsgesellschaften ein wirtschaftliches Konzept zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen.