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40 Jahre optischer Rauchschalter Rauch erkannt und schnell geschaltet

Vor 40 Jahren präsentierte Hekatron die erste vollautomatische Feststellanlage für Feuerschutzabschlüsse. Sie entwickelte sich ebenso wie das genial einfache Rauchschalter-Prinzip, das dahinter steht, sehr schnell zum Erfolg. Heute haben Rauchschalter überall dort starke Verbreitung gefunden, wo es darum geht, im Alarmfall den Gefahren eines Brandes durch einen einfachen Schaltvorgang zu begegnen.


Seit jeher setzt Hekatron, führender Experte in Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Systemen des anlagentechnischen Brandschutzes, auf das Streulichtprinzip. Bereits ein Jahr nach der Gründung entwickelte das Unternehmen 1964 Europas ersten Streulicht-Rauchmelder zur Serienreife. Drei Jahre später brachte Hekatron eine weitere absolute Neuheit auf den Markt: den optischen Rauchschalter für Brandschutztüren zur Auslösung vollautomatischer Feststellanlagen. Sehr bald stellte sich heraus, dass sich das einfache Prinzip, mittels eines in einen Rauchmelder integrierten Relais bei Auftreten von Rauch Geräte ein- oder auszuschalten für eine Vielzahl weiterer Anwendungen nutzen ließ. "Man erkannte sehr früh, dass der Rauchschalter quasi als Minirauchmeldeanlage ohne aufwendige Zentralentechnik für eine Vielzahl von Sonderanwendungen die optimale Lösung darstellte", erläutert Helmut Geiler, Leiter des Hekatron-Geschäftsbereichs Rauchschaltanlagen und Rauchwarnmelder. "Schaltschränke sind ein typisches Beispiel hierfür: Wenn in diesem abgeschlossenen Bereich Rauch auftritt, wird ein Steuervorgang eingeleitet, so dass die Stromzufuhr unterbrochen wird. Damit ist die Brandgefahr dort häufig schon gebannt." Heute gibt es eine Vielzahl von Sonderanwendungen für Rauchschalter. In Blockheizkraftwerken, Schienenfahrzeugen oder in eigensicherer Ausführung auf Bohrinseln sind sie ebenso zu finden wie in den Kanzeln von Windkraftanlagen, wo sie die Anlage abschalten und einen Servicealarm nach außen leiten, sobald beispielsweise ein Kabel- oder Generatorbrand entsteht.


Zu einer wichtigen Anwendung des Rauchschalters entwickelten sich auch die Überwachung von Lüftungsleitungen auf Brandrauch und die direkte Ansteuerung von Brand- und Rauchschutzklappen, die im Alarmfall innerhalb des Lüftungssystems die Brandabschnitte sichern. Der verheerende Brand im Düsseldorfer Flughafen von 1996, bei dem nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Brandschutzklappen so viele Menschenleben zu beklagen waren, verdeutlichte, wie wichtig Brandschutz mittels Lüftungsklappen ist. In der Folge boomte das Geschäft mit für diese Anwendung konzipierten Rauchschaltern. Hekatron entwickelte diese Produkte fortwährend weiter bis zu den nach dem Bypass-Prinzip auf den Lüftungskanal aufgesetzten Lüftungsrauchschaltersysteme LRS1, LRS2 und LRS3, die weniger leicht verschmutzen als in den Kanal eingesetzte Rauchschalter. Auch als exklusiver Zulieferer der großen deutschen Hersteller von Türschließsystemen hat sich Hekatron bereits seit über 15 Jahren einen guten Ruf erworben - unter anderem integrieren diese Hersteller nach dem Streulichtprinzip arbeitende Rauchschalter von Hekatron in die E-Gleitschienentürschließer für Brandschutztüren mit Feststelleinrichtung. Die Qualität der Produkte von Hekatron ist diesen OEM-Kunden ebenso wichtig wie die zuverlässige Lieferfähigkeit des Sulzburger Unternehmens.


Während all der Jahre entwickelte Hekatron auch den eigentlichen Rauchschalter immer weiter. Im Jahr 2000 kam der ORS 142 mit Messkammerüberwachung, Verschmutzungsanzeige und Alarmschwellennachführung in einem Gerät auf den Markt. 2001 folgte der Designrauchschalter ORS 142 W. Als weiteres Highlight konnte Hekatron 2006 den Funkrauchschalter ORS 145 F präsentieren, der eine drahtlose Brandschutzlösung sowohl für historische Bauten als auch für sonstige Nachrüstungen bietet. Helmut Geiler ist sehr zufrieden mit der heutigen Position von Hekatron als Marktführer im Bereich der Rauchschaltanlagen: "1990 hatte Hekatron mit der Gründung des eigenständigen Geschäftsbereichs Rauchschaltanlagen ja bereits dokumentiert, dass es sich hier um einen besonderen Markt handelt, der besonderer Pflege bedarf. Auf diese Entscheidung folgte eine weitere stetige Aufwärtsentwicklung, die sich auch in der Zukunft fortsetzen wird. Dies ist vor allen Dingen den Mitarbeitern zu verdanken, die durch langjährige Betriebszugehörigkeit ein enormes Fachwissen erworben haben. Daraus resultiert ein entsprechend professionelles Dienstleistungsangebot von der Hotline über Support, Schulung und Außendienst. Es rundet unser Leistungsangebot ab und gewährleistet so eine hohe Kundenzufriedenheit".