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3. Hekatron-Partnerforum in Bad Nauheim Gemeinsam stark

Eine Veranstaltung als Ausdruck der gelebten Partnerschaft zu den Kunden - bereits zum dritten Mal lud Hekatron zum Partnerforum ein. Im hessischen Bad Nauheim nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre miteinander auszutauschen sowie aktuelle Themen im Brandschutz und darüber hinaus zu erörtern.

Das Motto "Neue Perspektiven, andere Blickwinkel" hatte Hekatron schon mit dem Veranstaltungsort für sein 3. Partnerforum aufgenommen und umgesetzt: Die Gäste aus der sonst stark technisierten Welt des Brandschutzes waren eingeladen, sich im idyllischen Jugendstilambiente des Kurhauses von Bad Nauheim inspirieren zu lassen, Denkanstöße - und vielleicht die ein oder andere neue Perspektive - mit zurück in den Arbeitsalltag zu nehmen. "Bewusst haben wir in diesem Jahr darauf verzichtet, die ganz Großen aus der Wirtschaft und der Finanzwelt als Referenten einzuladen", so Hekatron-Geschäftsführer Peter Ohmberger, "stattdessen wollen wir von Hekatron unsere Kompetenz, unser Wissen und unsere Erfahrung in diesen Tag einbringen."


Als erster Fachreferent legte Peter Ohmberger Fakten auf den Tisch: Die Wirtschaftskrise ist nicht nur in aller Munde, sie ist durch Zahlen zu belegen, insbesondere was die ausgeprägte Konjunkturdelle des Jahres 2009 betrifft. Gleichwohl sind die Bauwirtschaft und die eng mit ihr verbundene Brandmeldetechnik glimpflich davongekommen. Das Bild zeigt sich differenziert: Während der klassische Industrie- und Gewerbebau stark zurückging, haben sich andere Bereiche sehr gut entwickelt. Wachstumschancen ergeben sich in der Sanierung und Modernisierung sowie durch die Gesetzgebung zum Einbau von Rauchwarnmeldern. Peter Ohmberger schilderte Hekatron als ein Unternehmen, das nicht nur Sicherheitstechnik entwickelt und herstellt, sondern in turbulenten Zeiten auch gegenüber seinen Partnern Sicherheit vermittelt und die Zukunft fest im Blick hat. Ganz in diesem Sinne gab der Hekatron-Geschäftsführer einen Ausblick auf die fünf Zukunftsthemen, die das Unternehmen herausgearbeitet hat. Dies sind die Integration der Brandmeldung in die Gebäudeautomation, die Zukunft der Instandhaltung, der Nachweis zur Verfügbarkeit und Wirksamkeit des technischen Brandschutzes, die Sensortechnologie der Zukunft, die vom reinen Brandmelder zum multifunktionalen Raummelder führen wird, und schließlich die Märkte und Geschäftsmodelle der Zukunft.


Christian Rudolph, Leiter des Hekatron-Geschäftsbereichs Rauchschaltanlagen und Rauchwarnmelder, schilderte Normierung sowie Gremienarbeit als strategische Instrumente, die das Unternehmen und seine Partner in die Lage versetzen, gemeinsam die Märkte der Zukunft zu gestalten. Als Beispiel führte er die Arbeit der Initiative "Rauchmelder retten Leben" an, die dem Ziel einer deutschlandweiten Rauchwarnmelderpflicht für Wohnungen ein großes Stück näher gekommen ist. "Hier sind wir der Markt geworden und es ist uns gelungen, Blickwinkel zu verändern. Es geht nicht mehr darum, ob die entsprechende Gesetzgebung kommt, sondern nur noch, wann sie kommt." Aus dem Bereich der Normierung verwies Christian Rudolph auf die DIN 14677, die längst überfällige Anwendungsnorm für die Instandhaltung von Feststellanlagen. Normen wie diese, an deren Initiierung Hekatron maßgeblich mitwirkt, erhöhen nicht nur die Sicherheit, sie generieren auch Marktwachstum - in diesem Fall für diejenigen Partnerunternehmen, die Feststellanlagen errichten und instand halten.


Gelebte Partnerschaft war das Thema, das Dietmar Hog, Hekatron-Geschäftsbereichsleiter Brandmeldeanlagen, in den Mittelpunkt seines Vortrags stellte. Er verwies auf die vielfältigen Ausprägungen des Begriffs Partnerschaft. Die Besonderheit der gelebten Partnerschaft hob Dietmar Hog damit hervor, dass diese nicht in irgendeiner Weise juristisch geregelt oder gar gemaßregelt ist. Vielmehr bedarf es hierfür nur eines einzigen Grundsatzes: Geben und Nehmen müssen in einem ausgewogenen und akzeptablen Verhältnis praktiziert werden! Auf der Geberseite verzeichnet Hekatron seine über Jahrzehnte erworbene, anerkannte Kompetenz, mit der es seine Partner unterstützt, etwa durch sein Schulungsangebot. "Wofür ich an dieser Stelle werben möchte, ist aber nicht das Unternehmen Hekatron selbst, sondern eine aktive und nachhaltige Partnerschaft mit diesem Unternehmen", erklärte Dietmar Hog. "Im Gegensatz zur Praxis großer Konzerne dürfen Sie sich bei Hekatron darauf verlassen, dass die umsichtige Unternehmenspolitik unserer Geschäftsführung und der Handlungsspielraum unserer Schweizer Gesellschafter Garanten dafür sind, dass sich die Partnerschaft mit Hekatron lohnt. Und es sind die Menschen bei Hekatron, die aktive Partnerschaften zu unseren Kunden leben."


Die externe Referentin Dr. Anja Bauer-Harz, als Geschäftsführerin der Freiburger Elektro Schillinger GmbH selbst mittelständische Unternehmerin, stellte fest: "Der Mittelstand braucht keine wissenschaftliche Diskussion über Nachhaltigkeit, weil er sie schon längst vorlebt. Bekanntlich können es sich Unternehmen des Mittelstandes nicht erlauben, in kurzfristigem Erfolg zu denken, jährlich die Unternehmenspolitik oder die Leitbilder zu wechseln." Mit ihren Ausführungen, in denen sie die Begriffe Nachhaltigkeit und Verantwortung eng miteinander verflocht, fand Dr. Anja Bauer-Harz breite Zustimmung bei den Forumsteilnehmern und sprach vielen buchstäblich aus der Seele.Die Reihe der Vorträge wurde abgeschlossen von Hermann Scherer. Der Business-Experte, über den die Süddeutsche Zeitung schreibt "Er zählt zu den Besten seines Fachs", entzündete ein wahres rhetorisches Feuerwerk. Mit viel Witz und Ironie lenkte er die Aufmerksamkeit der Forumsteilnehmer darauf, wie verblüffend irrational die Märkte und ihre Teilnehmer oft funktionieren - und wie man deshalb durch Querdenken zum Erfolg gelangt. Die Moderation des 3. Hekatron-Partnerforums hatte Corinna Lampadius übernommen, bekannt als Moderatorin verschiedener Formate von Spiegel TV sowie als ehemalige Sprecherin der Nachrichten von VOX.