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Prüfverfahren bei Hekatron Mehrfach abgesichert

Die Wichtigkeit zuverlässiger Produkttests, wie sie bei Hekatron durchgeführt werden, trat erst wieder Ende 2004 deutlich hervor, als nicht funktionierende Billigmelder aus Fernost auftauchten.

Die Qualitätssicherung bei Hekatron beginnt bereits ganz am Anfang der Produktionskette mit der Identitätsprüfung. Nur von der Entwicklung freigegebene Bauelemente passieren den Wareneingang. Die erste Prüfung im eigentlichen Fertigungsprozess ist die visuelle Kontrolle der bestückten Platine. Seit Herbst 2004 bedeutet dies für einen Großteil der Melder die Automatische Optische Inspektion AOI. Während der Melder anschließend aus seinen Komponenten montiert wird, führen die Werker gleichzeitig eine Sichtkontrolle durch. Die Prüfung der fertigen Melder erfolgt dann wiederum automatisiert. Bei dieser elektrischen Funktionsprüfung mit anschließender Einstellung und Überprüfung der Alarmansprechschwelle ist jeder Melder von Prüfaerosol oder echtem Rauch umgeben. Zusätzlich werden nach erfolgreicher Überprüfung aller Melder eines Fertigungsloses noch einmal Stichproben aus dem Los entnommen. Dieses Verfahren richtet sich unter anderem nach dem international anerkannten Maßstab AQL (Acceptable Quality Level).


Neben diesen Stückprüfungen gibt es die Typprüfung, die ein Meldertyp bestehen muss, bevor er in Verkehr gebracht wird. Diese basiert auf den für das Produkt geltenden Normen und Richtlinien und wird von einem zertifizierten Prüflabor, z. B. dem VdS, durchgeführt. Bereits vorher werden in der Phase der Produktentwicklung und -erprobung vielfältige Eigenschaften geprüft. Dazu gehören die elektromagnetische Verträglichkeit sowie die Resistenz gegenüber Korrosion und Umwelteinflüssen wie Wärme, Kälte und Feuchtigkeit.


Jeden einzelnen Home-Security-Melder unterzieht Hekatron außer einer Funktionsprüfung und Alarmschwelleneinstellung mit Rauchdetektion auch einem 24-Stunden-Test, bei dem sein Betriebszustand laufend überprüft wird. Dass die Anwendung von Prüfverfahren aus der professionellen Brandschutztechnik auf Home-Security-Produkte ein wesentliches Qualitätsmerkmal darstellt, zeigte sich unlängst an dem Skandal um funktionsuntüchtige Heimrauchmelder, die in großen Stückzahlen beim Discounter Aldi Süd sowie den Baumärkten Praktiker und Hornbach auftauchten und anschließend aus den Regalen genommen werden mussten.