Richtlinien und Normen

Feststellanlagen

Umfangreiche Prüfungen - größtmögliche Sicherheit

Eine Feststellanlage muss vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen werden. 
Die DIBt-Richtlinien legen fest, wie Feststellanlagen geplant, betrieben, abgenommen und gewartet werden sollen.


Seit September 2007 sind folgende Punkte zusätzlich in den Zulassungen Z-6.5-1571 und Z-6.5-1725 enthalten:

  • Die Zulassung Z-6.5-1571 Rauchschaltanlagen 2000 wurde bis zum Jahr 2012 verlängert. Das bedeutet, dass bereits bestehende Anlagen weiterhin mit Nachfolgeprodukten kombiniert werden können.
  • Die Zulassung Z-6.5-1725 Rauchschaltanlagen 2001 wurde um weitere Türschließer u.a. von GEZE erweitert.
  • Die Ansteuerung von Seiten- und Deckenklappen an Feuerschutzschiebetüren ist enthalten, wodurch eine zusätzliche Abnahme im Einzelfall entfällt.

Die kompletten Zulassungen können Sie über die nebenstehenden Downloads einsehen.


Planung und Montage einer Feststellanlage gem. DIBt

In den Anwendungsrichtlinien des Deutschen Instituts für Bautechnik ist die Montage von Rauchschaltern beschrieben. Das Entscheidungsdiagramm hilft Ihnen bei der Auswahl der Melderzahl, des Einbauortes und der Einbauart. 

Hinweis! Ein Brandmelder erfasst einen Bereich bis zu 2 m nach jeder Seite (Öffnungsbreiten bis 4 m). Größere Öffnungsbreiten verlangen deshalb entsprechend mehr Geräte. Öffnungsbreiten von 4 m bis 8 m erfordern die doppelte Melderzahl.


Abnahmeprüfung

Die eingebaute Anlage muss auf einwandfreie Funktion und vorschriftsmäßige Installation überprüft werden. Nach der Abnahmeprüfung muss im Bereich der installierten Feststellanlage ein Zulassungschild angebracht werden.


Periodische Überwachung

Die Feststellanlage muss vom Betreiber ständig betriebsfähig gehalten und mindestens einmal monatlich auf ihre einwandfreie Funktion überprüft werden. Außerdem ist der Betreiber verpflichtet, mindestens einmal jährlich eine Prüfung auf ordnungsgemäßes und störungsfreies Zusammenwirken aller Geräte sowie eine Wartung vorzunehmen oder vornehmen zu lassen, sofern nicht im Zulassungsbescheid eine kürzere Frist angegeben ist.


Eignungsprüfung

Durch eine Eignungsprüfung ist die Erfüllung der DIBt-Anforderungen nachzuweisen. Die Eignungsprüfung wird vom Verband der Schadenversicherer (VdS) durchgeführt. Es werden grundsätzlich nur komplette Feststellanlagen geprüft. Alle Teile des Systems müssen zusammen geprüft und zugelassen werden. Andernfalls wird die gesamte Anlage nicht zugelassen.


Überwachung der Herstellung

Die Herstellung von Feststellanlagenkomponenten ist laut Baurechtsordnung einer laufenden Überwachung zu unterziehen. Die Überwachung wird gemäß DIN 18200 (Güteüberwachung) durchgeführt. Nur in Verbindung mit einem Güteüberwachungsvertrag gilt die DIBt-Zulassung. Die güteüberwachten Geräte müssen mit einem Überwachungszeichen gekennzeichnet sein.