Brandmeldeanlagen
Speziallösungen
Frauenkirche Dresden Integral sichert einzigartiges Baudenkmal
Im Februar 1945 versank Dresden mitsamt der barocken Frauenkirche in Trümmern. Fast 60 Jahre sollte es dauern, bis der imposante Kuppelbau neu entstehen konnte. Aus internationalen Spenden finanziert, steht die Frauenkirche auch für die Versöhnung unter den ehemaligen Kriegsgegnern. Die Brandschutztechnik für dieses einzigartige Baudenkmal stammt von Hekatron.
Dresdens barocke Baukunst ist weltberühmt. Ihr markantestes Wahrzeichen, die Frauenkirche, stürzte am 15. Februar 1945 in sich zusammen, nachdem es den verheerenden Bombenangriffen auf Dresden zunächst standgehalten hatte. Schon bald plante man den Wiederaufbau des Baudenkmals. Doch wirtschaftliche und politische Gründe ließen dieses Vorhaben zu DDR-Zeiten scheitern. Die friedliche Revolution von 1989 und die deutsche Wiedervereinigung schufen schließlich doch die politischen Voraussetzungen. Der Startschuss zum eigentlichen Wiederaufbau fiel am 27. Mai 1994 durch einen feierlichen Akt, eine Art zweiter Grundsteinlegung. Unter der Frauenkirche befindet sich eine Krypta. In einem ersten Bauabschnitt wurde in ihr eine Unterkirche eingerichtet, die 1996 geweiht wurde. Zu dieser Zeit hielt auch Sicherheitstechnik von Hekatron Einzug: 41 Rauchmelder vom Typ ORM 150, fünf Druckknopffeuermelder DFM 155 WL sowie eine Brandmelderzentrale BMZ 360. Bei dieser ersten Brandmeldeanlage handelte es sich um eine Spende der Firmen Hekatron und ABB.
In der Folge wuchs der eigentliche Baukörper der Frauenkirche unter einem Schutzdach empor und die Elektro Dresden-West GmbH errichtete die Brandmeldeanlage für das Gesamtobjekt. Seit dem Jahr 2000 verbauten ihre Mitarbeiter rund 200 Streulichtrauchmelder vom Typ SSD 531. Über sechs Ringleitungen sind die Komponenten zu einem Brandmeldesystem Integral zusammengeschlossen. Zu diesem gehören auch 50 Handfeuermelder MCP 535 sowie acht Rauchansaugsysteme vom Typ SecuriRAS ASD 515. Die bestehende, kleinere Brandmeldeanlage in der Unterkirche wird als Unterzentrale auf die Integral-Anlage aufgeschaltet. Hier kommt einer der Vorzüge von Integral zum Tragen: Das Brandschutzsystem kann vorhandene, ältere Komponenten aufnehmen und bietet auch für die Zukunft fast unerschöpfliche Möglichkeiten der Erweiterung.



