Rauchwarnmelder

Speziallösungen

Zuverlässige Alarmierung verhinderte große Schäden

Mehr als 600 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr bei Bränden, 2.000 erleiden so schwerwiegende Verletzungen, dass sie ihr Leben lang damit zu kämpfen haben werden. Wie wirkungsvoll HSD IV-Rauchwarnmelder durch einen frühzeitigen Alarm die Ausbreitung von Feuer und Rauch verhindern helfen, zeigen beispielhaft zwei von der Friedrichshafener Firma Hans Mayer Brandschutzsysteme betreute Objekte.


Beim ersten Objekt, einer Anlage aus vier Mehrfamilienhäusern, brutzelte auf einem Herd in einer Eigentumswohnung ein Pfannengericht eine Weile unbeaufsichtigt vor sich hin, während die Eigentümerin kurz in den Keller gegangen war. Plötzlich gaben die im Treppenhaus installierten Rauchwarnmelder Alarm, woraufhin Bewohner einer anderen Wohnung die Feuerwehr alarmierten und auch gleich selbst in der Brandbekämpfung aktiv wurden: Sie warfen die Pfanne mit dem mittlerweile hell lodernden Fettbrand kurzerhand aus dem Fenster. „Wenn der Brandherd nicht dank des Alarms so schnell entdeckt worden wäre, hätte sich das Feuer eventuell sogar zu einem Brand der gesamten Wohnanlage ausgeweitet“, erläutert Hans Mayer, der sich seit fünf Jahren mit seiner Firma für den vorbeugenden Brandschutz engagiert. „Auch Menschenleben wären in Gefahr gewesen, da das Treppenhaus und damit der Fluchtweg sehr schnell verraucht gewesen wäre.“ Erst im August 2005 hatte er aufgrund eines Beschlusses der Eigentümerversammlung Treppenhäuser und Keller des Objekts sowie auf Wunsch verschiedener Eigentümer auch deren Wohnungen mit funkvernetzten Rauchwarnmeldern ausgestattet.


Auch auf dem Gelände der Dachdeckerei von Christian Stubenazi verhinderte ein Rauchwarnmelder mit seinem Alarm Schlimmeres. Hier hatte Hans Mayer 2004 mehrere Gebäude – Werkstatt, Bürogebäude und Wohnhaus – mit insgesamt 15 Rauch- und Thermomeldern ausgestattet, die allesamt per Funk mit einer Zentrale in Verbindung stehen. Als an einem Vormittag im Frühjahr 2007 der Bewohner einer zum Gebäudekomplex gehörenden Mietwohnung gerade draußen seine Wäsche aufhängte, hörte er plötzlich den auf seinem Flur installierten Rauchwarnmelder hupen. Sofort ging er dem Alarm nach und entdeckte, dass von seinem Gasdurchlauferhitzer eine kräftige Rauchentwicklung ausging. Einfach indem er das defekte Gerät ausstellte, konnte er den Brandherd entschärfen. „Die Therme war direkt hinter einer Holzverkleidung installiert und der Flur tapeziert, so dass der Brand sich schnell ausgebreitet hätte, wenn er nicht rechtzeitig entdeckt worden wäre“, ist Christian Stubenazi überzeugt.