Referenzbericht
Referenzen
Universitätsklinikum Heidelberg Vollschutz für die Kopfklinik
Die Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg wurde 1987 als eine der modernsten interdisziplinären Kliniken ihrer Art in Europa eröffnet. Gegen Brandgefahren mit einer HX-Anlage von Hekatron abgesichert, war sie auch brandschutztechnisch auf dem damals neuesten Stand. Nach mehr als 20 Jahren Betrieb ist es jetzt Zeit für eine umfassende Modernisierung: Innovative Integral Technologie ersetzt die alte Brandmeldeanlage und bietet einen kompletten Vollschutz für die Kopfklinik und das nahe gelegene Versorgungszentrum.
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg stehen gemeinsam für Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang. Zusammen beschäftigen sie rund 7.600 Mitarbeiter und sind in Ausbildung und Qualifizierung aktiv. Derzeit studieren etwa 3.400 angehende Ärzte in Heidelberg. In den mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen des Universitätsklinikums werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Sechs dieser Kliniken sind in der Kopfklinik zusammengeführt, die eine Vielzahl medizinischer Fachgebiete rund um den menschlichen Kopf interdisziplinär vereint. Seit ihrer Eröffnung sicherte eine HX-Anlage von Hekatron die Kopfklinik brandschutztechnisch ab. Nach mehr als 20 Jahre zuverlässigen Betriebs wurde es Zeit, den Brandschutz auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und im Rahmen des Modernisierungskonzepts gleichzeitig eine flächendeckende Überwachung zu realisieren. Ebenso galt es, die HX-Anlage des Versorgungszentrums zu modernisieren, das sich auf dem Klinikgelände in nächster Nachbarschaft befindet.
Im Dezember 2009 erhielt die Imtech Deutschland GmbH & Co. KG, Mannheim, die schon die bestehenden Anlagen betreut hatte, den Auftrag zur Durchführung dieser Modernisierungsprojekte. Die Planung übernahm das Heidelberger Ingenieurbüro für Elektrotechnik und Gebäudeausrüstung GmbH (IEG). Gefordert war, die Modernisierung bei laufendem Betrieb zu realisieren, ohne die Abläufe des Klinikalltags zu beeinträchtigen - eine Herausforderung, die sich dank der Integral Technologie von Hekatron hervorragend meistern ließ. Um eine unterbrechungsfreie Überwachung zu gewährleisten, tauschten die Servicetechniker von Imtech in einem ersten Schritt sämtliche HX-Zentralen gegen insgesamt 15 Integral Zentralen in der Kopfklinik sowie elf im Versorgungszentrum aus und schalteten die Bestandsmelder auf die neuen Zentralen auf. In einem zweiten Schritt sollen dann die Melder ausgetauscht und ein flächendeckendes Vollschutzkonzept realisiert werden. In der Kopfklinik werden dann 3.350 Hybridmelder MTD 533, ergänzt durch 140 Handmelder, fünf Ansaugrauchmelder sowie zwölf Lüftungskanalmelder den gesamten Bereich überwachen. Im Versorgungszentrum kommen 800 Hybridmelder MTD 533, 140 Handmelder sowie drei linienförmige Wärmemelder ADW zur Überwachung des Fuhrparks zum Einsatz. Weiterhin sichern in diesem Gebäude 15 Ansaugrauchmelder ASD 535 die Wäscherei und die Zwischendecken ab.
Die Brandmelderzentralen der beiden Gebäude sind dezentral in Stockwerksverteilern untergebracht und Teilzentralenringen zugeordnet. Eine übergeordnete Vernetzung erfolgt per SecoNet. Als Übertragungsmedium kommen dabei Lichtwellenleiter zum Einsatz. Auch die Brandmeldeanlagen anderer Hersteller, die in anderen Gebäuden des Klinikums dem Brandschutz dienen, sind als Satellitenanlagen auf die Hekatron-BMA aufgeschaltet. Auf diesem Weg wird im Brandfall der Alarm von jeder einzelnen Zentrale zur Leitstelle des Klinikums weitergeleitet. Die Weitermeldung zur Feuerwehr erfolgt über Mehrkriterienmelder. Via OPC ist das Netz der Brandmeldeanlagen zudem an die bestehende Gebäudeleittechnik gekoppelt, so dass im Brandfall die Ansteuerung aller Brandfallsteuerungen wie Rauch- und Wärmeabzüge, Lüftungen und Aufzüge entsprechend mitverfolgt werden kann.



