Referenzbericht

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Maritim Hotelgesellschaft mbH Fernwartung für das Maritim Hotel Stuttgart

Die Maritim Hotelgesellschaft mbH ist die größte inhabergeführte Hotelkette Deutschlands. Die Häuser in Stuttgart und Berlin hat die Kieler Peppe Elektrotechnik mit Integral IP Brandmeldeanlagen ausgestattet, die mittels Remote Access aus der Ferne gewartet werden können.

In Deutschland gehören 37 Hotels der Maritim-Gruppe an, zudem betreibt sie 14 Hotels in sieben weiteren Ländern. Die der Vier-Sterne-Kategorie angehörenden Häuser verfügen über ein reichhaltiges gastronomisches und Wellnessangebot und bieten unter dem Motto "Tagen und wohnen unter einem Dach" je nach Objekt Kapazitäten für Veranstaltungen aller Arten und Größen. Auch ein ausgefeiltes Sicherheits- und Brandschutzkonzept gehört zu dem Anspruch, den die Maritim-Gruppe an die Ausstattung ihrer Hotels stellt. Entsprechend hoch sind ihre Anforderungen an die zum Einsatz kommende Brandschutzlösung - angefangen von der Brandmeldeanlage selbst bis hin zum Service und zur Wartung. Mit der Errichtung, dem Service und der Wartung von Brandmeldeanlagen im Maritim proArte Hotel in Berlin und im Maritim Hotel Stuttgart hat sie Peppe Elektrotechnik betraut. Der Kieler Errichterbetrieb stattete beide Häuser mit Integral-IP-Anlagen mit Remote Access aus.


In Stuttgart sichern zwei vernetzte Integral IP-Zentralen mit fast 2.000 punktförmigen Mehrfachsensormeldern MTD 533 das gesamte Hotel bis in die 555 Zimmer hinein flächendeckend ab. In der als Veranstaltungssaal in die Hotelarchitektur integrierten "Alten Stuttgarter Reithalle" sorgen zwei linienförmige Rauchmelder ILIA für die Branddetektion. Die Betreuung der Anlage erledigt Peppe Elektrotechnik kostengünstig und in kürzester Zeit über Remote Access von Kiel aus, ohne dass die Anfahrt eines Servicefahrzeugs nötig würde. Auch mobil von einem Wartungsfahrzeug aus ist ein Zugriff möglich. "Wir beherrschen die gesamte Anlage aus der Ferne komplett und ohne Einschränkungen", berichtet Rainer Peppe. "So haben wir Einblick in das Bedienfeld und können den Ereignisspeicher der Brandmelderzentrale auslesen - eine geniale Möglichkeit, um aus der Ferne nachzuverfolgen, was vor Ort wirklich passiert ist." Der Austausch von Hardware erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Haustechniker. "Der Kunde hält bei sich Standardersatzteile wie etwa Melder bereit", führt Rainer Peppe aus. "Wenn wir beispielsweise über Fernzugriff feststellen, dass in Zimmer 370 der Melder verschmutzt ist, kann der Haustechniker ihn herausdrehen und ersetzen. Die nötige Programmierung führen wir dann wieder von Kiel aus durch."


Damit eine Fernwartung möglich ist und alles reibungslos läuft, waren im Vorfeld einige Überlegungen nötig. " Das Maritim Hotel Stuttgart hat zwar sein eigenes Netzwerk, zu dem wir prinzipiell über VPN Zugang erhalten können", erläutert Rainer Peppe. "Ebenso wie bei fast allen anderen Kunden lässt sich dieser Zugriff auf das Netz aber nicht mit dem Sicherheitskonzept von Maritim vereinbaren. Um beim Kunden einen Internetzugang zur Integral IP zu ermöglichen, haben wir diese mit einem Mobilfunk-Router verbunden." Um diesen Weg nutzen zu können, mussten aber zunächst weitere Punkte geklärt werden. So bräuchte die Zentrale eigentlich eine feste IP-Adresse, die es im Mobilfunkbereich aber nicht gibt. Eine Lösung hierfür fand Rainer Peppe durch ein schleswig-holsteinisches Dienstleistungsrechenzentrum. Der Stuttgarter Mobilfunk-Router routet auf dieses Zentrum, das eine feste IP-Adresse für ihn vergibt. Über diese Adresse können die Kieler Servicetechniker die Stuttgarter Brandmelderzentrale erreichen. "Die Leute vom Rechenzentrum zeigten sich begeistert von dem äußerst geringen Datenvolumen, das die exzellente Hekatron-Software für die Übertragung benötigt", so Rainer Peppe. "Auch von der Zugriffssicherheit, die das System bietet, waren sie sehr beeindruckt."