Referenzbericht
Referenzen
Rheinische Kliniken Langenfeld Sekunden, die Leben retten
Drei Quadratkilometer Grünflächen und ein alter Baumbestand prägen den ersten Eindruck von den Rheinischen Kliniken Langenfeld. Ein dominierendes Hauptgebäude sucht man vergebens. Statt dessen fügen sich 59 verstreute Häuser unauffällig in das Parkgelände ein. Diese bauliche Situation ist prädestiniert für das dezentrale SecuriPro®-System und den Einsatz des neuartigen AlarmInfoCenters.
Die vielen Einzelhäuser wirken angenehm persönlich und überschaubar auf die Patienten - für das Brandmeldekonzept setzen sie aber hohe Maßstäbe. Der modulare Aufbau von SecuriPro® mit autonomen Einheiten, die über eine Busleitung SecuriLan® verbunden sind, bietet hier ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit. Überdies kommt die Detektions- und Auswertetechnologie dort zum Einsatz, wo sie hingehört: direkt vor Ort. Für die sechs LAN-Bereiche sind alle Anzeige- und Bedienfelder (MICs) mindestens doppelt vorhanden. Diese redundante Ausführung ist Teil einer mehrstufigen Ausfallstrategie. Hierzu gehören außerdem ein Feuerwehranzeigetableau und ein Sicherheitsleitsystem SLS-Pro®. Überwacht wird das Areal nahezu flächendeckend, so auch in allen Patientenzimmern. Hier finden sich jeweils Rauch-Wärmemelder, die in Zweimelder-Abhängigkeit geschaltet sind.
Das Management von Falschalarmen hat hohe Priorität in den Rheinischen Kliniken Langenfeld. Damit Zwischenfälle nicht sofort an die Feuerwehr geleitet werden, hat sich mit dem AlarmInfoCenter ein Instrument etabliert, das Sicherheit mit Schnelligkeit verbindet. „Die Infos und Handlungsschritte müssen so einfach wie möglich sein”, erläutert Hekatron-Vertriebsingenieur Peter Grieger. Beim AlarmInfoCenter wird der Alarm dort bearbeitet, wo er aufläuft. Und das ist in der Regel ein Patientenzimmer in einem Stationsbereich. Handelt es sich um einen Falschalarm, setzt das diensthabende Personal die Anlage am AlarmInfoCenter in der vorgesehenen Zeit komplett zurück. Ist der Alarm berechtigt, kann das Personal ihn selbst per Knopfdruck weiterleiten oder aber der zweite Melder spricht an und alarmiert die Feuerwehr. Undenkbar wäre es, von irgendeinem Punkt des weitläufigen Areals erst mit dem Alarmort telefonieren oder an den Alarmort gelangen zu müssen, um den Sachverhalt zu prüfen. Dadurch ginge viel Zeit verloren - Zeit, die im Ernstfall Leben rettet.

