Referenzbericht
Referenzen
Brandschutz im Tiefkühlbereich Rauchansaugsysteme trotzen der Kälte
Bei Temperaturen von unter -20 Grad Celsius fühlt sich im Kühlhaus nur noch die Tiefkühlpizza so richtig wohl. Errichter, die Feststellanlagen für diese Eiseskälte fit machen wollen, sollten Sondersysteme wie das Rauchansaugsystem RAS 52 B von Hekatron installieren.
Brandschutzanlagen, die im Kühlhaus einwandfrei funktionieren sollen, müssen speziell dafür konzipiert sein. Eine entsprechende Ausgangslage fanden die Mitarbeiter der Nürnberger Errichterfirma Wassermann GmbH & Co. KG in einem Kühlhaus in Garching vor. Das internationale Tiefkühllogistikunternehmen Transthermos GmbH wollte hier zwei vormals getrennte Hallen miteinander verbinden und den entstehenden Durchgang mit einem Brandschutztor absichern. „Es gibt keinen Rauch- und Thermoschalter auf dem Markt, der bei den geforderten -28 Grad Celsius zulassungskonform eingesetzt werden kann“, schildert Uwe Hoen, Geschäftsführer bei Wassermann, die Suche nach einem geeigneten System zur Ansteuerung der Feststellanlage. „Deshalb griffen wir hier auf Rauchansaugsysteme von Hekatron zurück.“
Auf jeder Seite des Brandschutztores montierten die Wassermann-Mitarbeiter ein RAS 52 B, das als einziges System für diese Temperaturen zugelassen ist. Der Durchmesser der Ansaugbohrungen variiert von 5,7 Millimeter in der Nähe der Detektionskammer bis zu 7,1 Millimeter am oberen Ende der Leitung. Auf diese Weise kann das System von allen Öffnungen gleichermaßen Luft ansaugen. Heizdrähte an jeder Ansaugöffnung sorgen dafür, dass hier kein Kondenswasser vereisen und die Öffnungen verstopfen kann. Auch der speziell für den Tiefkühlbereich ausgelegte Türhaftmagnet THM 441 ist beheizt und friert deshalb nicht fest. „Trotz extremer Temperaturen arbeitet das System einwandfrei“, so Uwe Hoen. „Erfahrungsgemäß treten die meisten Fehler direkt nach der Inbetriebnahme auf. Deshalb können wir nach mehr als zwei Monaten reibungslosen Betriebs sagen: Die Anlage hat sich bewährt.“

