Referenzbericht
Referenzen
Brenntag GmbH, Niederlassung Frankfurt Individuelle Sonderlösungen für Brenntag
Als weltweit führender Distributionspartner der Chemieindustrie übernimmt Brenntag für große Chemieproduzenten die Lagerung, Abfüllung und den Vertrieb von Chemikalien. Um die Läger und Abfüllstätten der teils leicht entzündlichen oder ätzenden Chemikalien brandschutztechnisch optimal abzusichern, setzt die Frankfurter Niederlassung des Konzerns auf Sondermelder von Hekatron.
Die Brenntag GmbH ist die deutsche Landesgesellschaft der international tätigen Brenntag Gruppe. Mit zentralem Sitz in Mülheim verfügt sie über neun bundesweit verteilte Logistikzentren. „Allein unser Frankfurter Distributionszentrum mit rund 100 Mitarbeitern schlägt pro Jahr 60.000 Tonnen Chemikalien um“, erläutert Dr. Frank Roers, Logistikleiter der Frankfurter Niederlassung. „Hierzu verfügen wir über zwei nach der Art der gelagerten Stoffe verschiedene Standorte, einen Lösungsmittelstandort sowie einen Standort für Säuren und Laugen.“
Die Lagerhallen beider Standorte sind teilweise nach mehreren Seiten offene Gebäude, was für die Sensorik der hier eingesetzten Brandmeldetechnik eine echte Herausforderung darstellt. Nicht umsonst setzt die Niederlassung Frankfurt seit mehr als 20 Jahren auf Brandmeldeanlagen von Hekatron. 2004 installierte der von Marcus Gutmann geleitete Errichterbetrieb MG Telekommunikation & Schwachstromtechnik e.K. am Lösungsmittelstandort eine SecuriPro-Anlage. Linienförmige ARDEA-Rauchmelder überwachen die großen, teilweise offenen Hallen. In den geschlossenen Hallenbereichen kam als servicefreundliche Alternative zu punktförmigen Rauchmeldern ein Rauchansaugsystem zum Einsatz. Da am Lösungsmittelstandort mit leicht entflammbaren Chemikalien hantiert wird, mussten einzelne Bereiche darüber hinaus mit eigensicheren Rauch- und Handmeldern ausgestattet werden.
2006 installierte der Errichterbetrieb dann am Laugen- und Säuren-Standort mit seinen zwischen Sommer und Winter stark schwankenden Temperaturen eine Integral C-Brandmeldeanlage mit umfangreichen ADW-Systemen und weit über 1000 Metern Fühlerrohr. „Es gibt am Markt kein vergleichbares System, das über einen so weiten Temperaturbereich wie unser ADW stets stabil eine schnelle Detektion gewährleistet“, erläutert Hekatron-Vertriebsingenieur Günter Sauer. Eine weitere Herausforderung an das Detektionssystem kam hinzu: „Normalerweise dient als Detektionsstrecke beim ADW ein Kupferfühlerrohr, aber am Laugen- und Säurenstandort mit seinen durch die Chemikalien bedingt aggressiven Umgebungsbedingungen verwendeten wir Edelstahlrohr“, erläutert Marcus Gutmann. „In Teilbereichen erwies sich selbst dieses Material als nicht korrosionsbeständig genug, so dass wir hier gemeinsam mit Hekatron eine Lösung auf Basis eines Teflonschlauchs entwickelten.“ Für dieses neuartige Fühlersystem hat Hekatron bereits beim VdS eine entsprechende Zulassung beantragt.

