Referenzbericht
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E.ON Wasserkraft GmbH Brandschutz am Strom
Die E.ON Wasserkraft GmbH erzeugt mit 22 Laufwasserkraftwerken am Lech und dem Speicherkraftwerk in Roßhaupten am Forggensee mehr als 1,1 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr. Rauchschalter von Hekatron überwachen seit Ende 2006 die Be- und Entlüftungsvorrichtungen der in diesen Kraftwerken eingerichteten Werkstätten.
Über 130 eigene und betriebsgeführte Kraftwerke der E.ON Wasserkraft GmbH produzieren rund 10 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr aus regenerativer Wasserkraft. Sie liegen vorwiegend an den Flüssen Donau, Eder, Inn, Isar, Lech, Main und Weser. 1999 erstellte E.ON Wasserkraft ein Brandschutzkonzept für die Lechkraftwerke, das als wichtigen Bestandteil die brandschutztechnische Absicherung der jeweiligen Werkstätten beinhaltete. "Da unsere Mitarbeiter hier flexen, schweißen und schleifen, besteht in den Werkstätten ein potenzielles Brandrisiko", erläutert Manfred Welzbacher von der E.ON Wasserkraft in Landsberg. Dementsprechend stattete die damit beauftragte Münchener Errichterfirma Jardin SAB von Juli bis November 2006 bei insgesamt 20 der Wasserkraftwerke die Lüftungsinstallation mit Brandschutzklappen, Feststellanlagen und der zugehörigen Ansteuerungstechnik von Hekatron aus.
Je nach ihrer Lage innerhalb des Kraftwerks werden die Werkstätten auf unterschiedliche Weise mit Frischluft versorgt, was auch jeweils angepasste Brandschutzlösungen erfordert. Das 1975 in Betrieb gegangene Kraftwerk Kaufering an der Lechstaustufe 18 beherbergt beispielsweise eine Werkstatt, die ihre Zuluft über eine Überströmklappe aus den Innenräumen des Kraftwerks erhält, während ihre Abluft aus dem Werk heraus direkt ins Freie geführt wird. Im Falle eines Brandes kann hier also auch nur über die Zuluftöffnung Rauch in das Werksinnere gelangen. Um dies zu verhindern, installierten die Errichter in der Überströmöffnung auf dem von Hekatron speziell für Lüftungsanlagen konzipierten Sockel 163 K-A den ebenfalls für diesen Einsatz ausgelegten optischen Rauchschalter ORS 144K. Dieser sorgt beim Auftreten von Rauch zuverlässig dafür, dass sich die Überströmklappe schließt. Ein Signal- und Anzeigebedienteil SAB 04 gewährleistet, dass sich im Alarmfall keines der angeschlossenen Anlagenteile automatisch wieder einschalten kann.
In anderen Kraftwerken erfolgt die Entlüftung durch einen Lüftungskanal, der durch das Krafthaus führt und erst anschließend ins Freie mündet. Auch dieser Weg muss abgesichert werden. Deshalb baute die Errichterfirma hier zur Brandabschottung in den Kanal eine Brandschutzklappe neu ein. "Da ein optischer Rauchmelder funktionsbedingt auch auf den beim Flexen und Schleifen entstehenden Staub reagiert, mussten wir für die Branddetektion und Ansteuerung der Klappen in den Abluftkanälen generell eine andere Lösung als auf der Zuluft-Seite finden", erläutert Irmgard Jardin, Inhaberin und Geschäftsführerin von Jardin SAB. "Deshalb installierten wir hier Thermodifferentialschalter TDS 247 von Hekatron."

