Referenzbericht

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Bundesarbeitsgericht Erfurt Offene Türen laden zur Sitzung

Das Bundesarbeitsgericht mit Sitz in Erfurt entscheidet als einer der fünf obersten Gerichtshöfe des Bundes Rechtsstreitigkeiten auf dem Gebiet des Arbeitsrechts. Die vier Türen zu seinen Sitzungssälen stehen vor und nach jeder Verhandlung sowie in den Pausen offen. Dass sie beim Auftreten von Rauch zuverlässig schließen, gewährleisten acht auf dem Sichtbeton montierte Funkrauchschalter ORS 145 F von Hekatron.


Als strenger, prägnanter Kubus präsentiert sich das Bundesarbeitsgericht in Erfurt seinen Besuchern. Über den Eingang mit Sicherheitskontrolle erreichen sie ein lichtes, zweigeschossiges Foyer, von dem der Weg weiter zu den um ein separates Foyer herum angeordneten Sitzungssälen führt. Dieser offene Zugang setzt sich bis in die Verhandlungssäle fort, deren Türen vor und nach jeder Verhandlung sowie in den Sitzungspausen offen stehen. Da die vier Türen allerdings auch als Rauch- und Feuerschutzabschlüsse dem Brandschutz dienen, erwies es sich als notwendig, sie mit Feststellanlagen auszurüsten. Eine besondere Herausforderung hierbei war, dass die Rauchschalter an einer Decke aus Sichtbeton installiert werden mussten. Die Verlegung von Kabeln auf dem Beton hätte die Wirkung der Räumlichkeiten aber stark beeinträchtigt. "Eine allen Anforderungen entsprechende Lösung konnten wir hier mit dem neuen Funkrauchschalter ORS 145 F von Hekatron vorschlagen", betont Erhard Schmidt als Errichter der Brandschutzvorrichtung. "Überall dort, wo nachträgliche Verkabelungen nicht möglich oder schwer durchführbar sind, ist dieses VdS-geprüfte Produkt das Mittel der Wahl." Insgesamt acht Funkrauchschalter installierte der auf Sicherheits- und Elektroanlagen spezialisierte Betrieb an den Sichtbetondecken oberhalb der vier Saaltüren, unauffällig ergänzt durch vier Sturzmelder vom Typ ORS 142 W.


Die zugehörigen Funk-Empfänger RMU 04 sowie die Netzteile konnten für zwei der Türen auf der Wand hinter einem Holzpaneel montiert werden. Für die beiden anderen Türen fand sich eine ganz besondere Lösung, die mit der Nutzung des vor den Sälen liegenden Foyers als Ort für Großveranstaltungen mit bis zu 400 Personen zusammenhängt. Zwecks Verminderung des Halls lassen sich die Wandpaneele wie eine Tür von der Wand abklappen und in einem stumpfen Winkel zur Wand feststellen. "Hinter diesen in amerikanischer Eiche auf nicht brennbarer Spanplatte ausgeführten Paneelen legten wir in der Wand eine Vertiefung an, in der Funk- und Netzteil installiert wurden", erläutert Tischlermeister Ralf Czapowski, der die Holz- und Trockenbauarbeiten ausführte. Unter Berücksichtigung der architektonischen Gegebenheiten wurde hier eine genau den brandschutztechnischen Vorgaben entsprechende Lösung realisiert. Erst der Einsatz von Funkrauchschaltern bietet die Möglichkeit, die Türen während der gewünschten Zeiten mittels einer Feststellanlage offen zu halten.