Referenzbericht

Referenzen

Wohnen im Veedel (WiV), Köln-Longerich Betreutes Wohnen unterm Rauchwarnmelder

Unter dem Projektnamen Wohnen im Veedel leben fünf junge Männer mit geistiger Behinderung in einem ehemaligen Pfarrhaus in Köln zusammen. Um ihnen bei ihrem Leben in weitgehender Selbstständigkeit die größtmögliche Sicherheit vor Brandgefahren zu bieten, stellte Hekatron dem Projekt 13 Rauchwarnmelder HSD IV zur Verfügung.


Auf 180 Quadratmetern bietet das ehemalige Pfarrhaus Platz für die individuellen Zimmer der Bewohner sowie für gemeinsam genutzte Räume wie Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, Duschbad und ein großes Treppenhaus. Auch ein großzügiger Garten gehört zu dem voll unterkellerten Haus, das ruhig in Longerich, einem nördlichen Stadtteil von Köln, gelegen ist. Die Integration des Wohnprojekts in ein ganz normales Wohnviertel kommt auch in seinem Namen zum Ausdruck: „Veedel heißen in Köln die Stadtviertel, die mit ihrem fast dörflichen Charakter den Bewohnern Geborgenheit in einem vertrauten Kreis bieten“, führt Petra Buhs-Schmalt aus, die als Mutter eines der Jugendlichen das Projekt leitet. „Wohnen im Veedel bedeutet also, dass die Wohngemeinschaft in den Ortsteil eingebunden und damit keine Enklave ist.“


Ein ambulanter Dienst des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V. betreut die fünf 20 bis 25 Jahre alten Männer, die tagsüber in einer Werkstatt für Behinderte arbeiten. „Gerade vor dem Hintergrund, dass die Bewohner nachts nicht betreut werden, dass sie aber kochen, Kerzen benutzen und jeder von ihnen viele elektrische Geräte besitzt, war die Installation von Rauchwarnmeldern im Haus schlicht und einfach eine Notwendigkeit“, erläutert Petra Buhs-Schmalt die Entscheidung, das Haus brandschutztechnisch abzusichern. Da allerdings das Projekt in keiner Weise durch öffentliche Gelder gefördert wird, spendete Hekatron der Wohngemeinschaft 13 HSD IV, so dass der Hausmeister jeden der Wohnräume und auch den Flur mit Rauchwarnmeldern ausstatten konnte. Seit rund einem Jahr tun diese Lebensretter jetzt zuverlässig ihren Dienst und stellen damit sicher, dass die Bewohner ebenso lautstark wie zuverlässig frühzeitig gewarnt werden, wenn einer nicht gelöschten Kerze oder einer vergessenen Herdplatte wegen ein Wohnungsbrand drohen sollte.