Referenzbericht
Referenzen
Baker Hughes in Celle Brandschutz für den Branchenprimus
Die Baker Hughes INTEQ GmbH in Celle gehört zu den führenden Service-Unternehmen der Erdölindustrie. Baurechtliche Bestimmungen, aber auch besonders sensible Geschäftsbereiche erforderten 2004 eine umfassende Modernisierung der Brandschutztechnik im Unternehmen. Heute sorgt ein aufeinander abgestimmtes Netzwerk aus Integral und Integral C Teilzentralen sowie eine Einbereichslöschzentrale für zuverlässige Sicherheit.
Mit rund 36.000 Beschäftigten in acht Firmenteilen gehört Baker Hughes Inc. zu den drei führenden Erdöl-Serviceunternehmen und ist in nahezu allen Ländern der Welt vertreten. Das Unternehmen bietet innovative Produkte und Dienstleistungen für das Aufsuchen und die Erschließung von Öl- und Erdgaslagerstätten. Am Standort Celle ist Baker Hughes seit 1957 vertreten und seitdem stückweise gewachsen, ebenso wie sein Brandmeldesystem. Anfang 2004 begann das Unternehmen, dieses zu modernisieren. "Ein aufeinander abgestimmtes und miteinander vernetztes Brandschutzkonzept war notwendig geworden", erklärt Eike Krebs, Facility Coordinator bei Baker Hughes. "Hekatron war aus Qualitätsgründen, aber auch im Hinblick auf minimale spätere Wartungs- und Servicekosten unsere erste Wahl." Hekatron-Vertriebsingenieur Gunther Joost begleitete als alleiniger, kompetenter Ansprechpartner den Modernisierungsprozess bei Baker Hughes von der ersten Planung über den Einbau bis zur Inbetriebnahme des neuen Systems. Den Einbau des gesamten Anlagensystems übernahm die Fa. Elektro Netzwerk GmbH, kurz E.N.G. mbH aus Hermannsburg, ein DIN-zertifizierter Facherrichter für Brandmeldeanlagen und Feststellanlagen. "Der Brandschutz bei Baker Hughes ist eine individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittene Lösung", erklären die verantwortlichen E.N.G.-Techniker Timo Lange und Jörg Rißmann.
Realisiert wurde ein redundanter Teilzentralenring aus einer Integral und derzeit vier Integral C Zentralen . Daran angeschlossen sind insgesamt ca. 240 Rauchmelder, darunter SSD 531 Streulichtmelder, UTD 531 Wärmemelder und STD 531 Mehrfachsensormelder. Dazu kommen rund 25 Handfeuermelder MCP 535 sowie acht Loop- und Einzelsirenen. Zusätzlich wurden die besonders sensiblen EDV-Bereiche des Unternehmens mit eigenständigen, auf dem Integral C Prinzip basierenden SLZ Einbereichs-Löschzentralen geschützt, die im Brandfall per VdS-Schnittstelle eine Gas-Löschanlage ansteuern. Das gewählte Ringbus-Konzept kann für künftige Anwendungen und Unternehmensbereiche beliebig erweitert und ausgebaut werden - was beim größten industriellen Arbeitgeber in Celle schon jetzt gefragt ist. Zurzeit wird eine weitere Teilzentrale mit 200 MTD 533 Mehrfachsensormeldern , 24 akustischen Signalgebern und zwölf MCP 535 Handfeuermeldern in einer neuen Werkshalle von E.N.G. installiert und anschließend in den bestehenden Ringbus eingebunden.

