Referenzbericht

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Industriepark Frankfurt-Höchst Modernisierung mit Aufzug-Aspekt

Als einer der größten Chemie- und Pharmastandorte Europas bietet der Industriepark Frankfurt-Höchst vielfältige brandschutztechnische Herausforderungen. Der neue Ansaugrauchmelder ASD 535 von Hekatron beweist dort seine Stärken bei der Absicherung von Aufzugsschächten und von asymmetrisch verlaufenden Flurbereichen.


Der Industriepark Frankfurt-Höchst ist einer der größten Industrieparks Deutschlands. Seit 1998 betreibt ihn die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG. Bei der brandschutztechnischen Absicherung arbeitet Infraserv mit der Frankfurter Niederlassung der GA-tec Gebäude- und Anlagentechnik GmbH zusammen, einem großen, überregionalen Spezialisten für die Projektierung und Installation von technischen Gebäudeausrüstungen. Bereits seit über 20 Jahren betreut GA-tec den Industriepark brandschutztechnisch. Ein aktuelles Beispiel hierfür bietet das Büro- und Laborgebäude C653 im Nordosten des Parks. Hier galt es, aufgrund behördlicher Auflagen das siebenstöckige Gebäude bis Ende 2010 flächendeckend mit Meldern auszurüsten. Während des Ende 2008 beendeten ersten Bauabschnitts dieser Modernisierungs- und Ertüchtigungsmaßnahme ersetzten die Mitarbeiter von GA-tec die vorhandene Brandmeldeanlage HX 345 durch eine Hekatron-Brandmeldeanlage Integral. Im gleichen Zuge wurden die drei Aufzüge und der Flurbereich des Kellergeschosses mit dem neuen Ansaugrauchmelder ASD 535 von Hekatron ausgestattet.


Bei der Ausstattung des verzweigten Flurbereichs mit Brandmeldern bedeutete der Einsatz des ASD 535 gegenüber herkömmlichen Ansaugrauchmeldern eine grundlegende Vereinfachung, da sich mit diesem Ansaugrauchmelder sowohl symmetrische als auch asymmetrische Ansaugrohrsysteme realisieren lassen. So installierten die Mitarbeiter von GA-tec im Kellergeschoss den räumlichen Gegebenheiten entsprechend zwei Rohrsysteme, eines in der Form eines asymmetrischen T und eines in Streckenform. Für die Projektierung nutzten sie die von Hekatron speziell hierfür entwickelte Berechnungssoftware ASD Pipeflow. "Mit Pipeflow stellt Hekatron den Errichtern ganz klar ein sehr gutes Tool für die Programmierung des Ansaugrauchmelders zur Verfügung", bewertet Jürgen Henning, Abteilungsleiter BMA bei der Frankfurter GA-tec-Niederlassung, seine ersten Erfahrungen mit dieser neuen Software.


Auch wenn Aufzugsschächte mit Brandmeldern ausgestattet werden sollen, ist der Einsatz von Ansaugrauchmeldern wie dem ASD 535 unverzichtbar. Da die DIN VDE 0833-2: 2004-02 für punktförmige Rauchmelder eine Raumhöhe von nicht mehr als zwölf Metern festlegt, mehrere Stockwerke durchquerende Aufzugsschächte aber zwangsläufig höher sein müssen, ist hier eine Alternative gefragt. "In Abstimmung mit der industrieparkeigenen Werkfeuerwehr und den zuständigen Sachverständigen projektierten wir deshalb hier die Absicherung der Fahrstuhlschächte mit Ansaugrauchmeldern", erläutert Jürgen Henning. Die Auswerteeinheiten selber montierten die GA-tec-Mitarbeiter in den Aufzugsmaschinenräumen, wo sie für die jährliche Wartung gut zugänglich sind.