Referenzbericht
Referenzen
Tiefbohranlagen der Streicher Gruppe Rauchschalter im Sondereinsatz
Die Streicher Gruppe aus Deggendorf ist ein führender Hersteller und Betreiber von Tiefbohranlagen, mit denen unter anderem Erdgas gefördert wird. Um deren Ausfallsicherheit zu maximieren, setzt Streicher optische Rauchschalter von Hekatron ein.
Tiefbohrungen dienen der Erschließung von Erdöl- und Erdgasvorkommen sowie geologischen Forschungszwecken. Zu den größeren für solche Zwecke eingesetzten Tiefbohranlagen zählt die VDD 370 der Streicher Gruppe, von der derzeit drei Exemplare im Einsatz sind. "Eine von diesen Anlagen haben wir Ende 2008 mit rund 60 Rauchschaltern ORS 142 von Hekatron ausgerüstet", erklärt Karlheinz Pongratz, Projektleiter in der Elektro-, Software- und Hardware-Planung bei Streicher. "Wir sehen dies als eine präventive Maßnahme, mit der wir die Ausfallsicherheit der Anlage weiter maximieren." Und dies hat sich bewährt, so dass Streicher die beiden anderen Anlagen desselben Typs entsprechend nachrüsten wird. Weitere Anlagen werden von Anfang an mit Rauchschaltern ausgestattet.
Die Tiefbohranlage vom Typ VDD 370 arbeitet mit einem Bohrstrang von bis zu 370 Tonnen Masse. Die maximale Teufe, wie die Bohrlochlänge bergmännisch korrekt zu bezeichnen ist, beträgt etwa 5.000 Meter, je nach Bohrlochkonstruktion. Abhängig vom Einsatzzweck verbleibt eine Tiefbohranlage zwischen 14 Tagen und drei Monaten am selben Standort, bevor sie versetzt wird. Rund 70 Lkw-Ladungen fallen bei der VDD 370 dann an. Damit die Tiefbohranlagen problemlos ihren Standort wechseln können, werden sie von der Streicher Gruppe komplett modular aufgebaut. Wesentliche Bestandteile sind außer dem fachmännisch als Rig bezeichneten Turm die Spülungsanlage sowie die Separieranlage. "Die gesamte Peripherie um das Rig – Generatoren sowie die sie antreibenden Dieselmotoren, Pumpen, Hydraulik-Aggregate und vieles andere – haben wir in Containern mit der Standardlänge 40 oder 20 Fuß untergebracht", erläutert Karlheinz Pongratz. Die rund 60 optischen Rauchschalter ORS 142 von Hekatron befinden sich in Schaltschränken sowie den Containern der Anlagenperipherie. Sie sind auf das Bediensystem der Tiefbohranlage aufgeschaltet und bilden eine Art Frühwarnsystem im Anlagenmanagement. Im Falle eines Falles laufen die Meldungen der Rauchschalter beim Anlagenbediener auf, so dass er und die ihn unterstützende Bohrmannschaft sofort eingreifen können. "Die Verwendung von ORS 142 zur Überwachung von Tiefbohranlagen ist eine wegweisende Applikation, die einmal mehr die Bandbreite der Sonderanwendungen für unsere optischen Rauchschalter erweitert", fasst Bernd Holweber, der zuständige Gebietsverkaufsleiter für Rauchschaltanlagen und Rauchwarnmelder bei Hekatron, zusammen.



