Referenzbericht
Referenzen
Stadtwerke Hannover Vernetzte Integral-Technologie beim Energieversorger
Die Stadtwerke Hannover AG gehört zu den zehn größten Energieversorgungsunternehmen in Deutschland. Allein in der Region Hannover versorgt das Unternehmen etwa eine halbe Million Menschen mit Strom, Erdgas, Fernwärme, Trinkwasser und Dienstleistungen. So individuell wie die Lösungen der Stadtwerke Hannover für ihre Kunden ist auch die am Standort Ricklingen installierte Brandmeldeanlage mit sieben Integral-Zentralen von Hekatron - optimal abgestimmt auf die verschiedenen Umgebungsbedingungen der Räumlichkeiten.
Am Standort Ricklingen sind neben Büroräumen auch die zentrale Leitstelle für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme, das Zentrallager des Unternehmens, das Wasserlabor, Werkstätten und die Hauptabteilungen der Netzorganisation untergebracht. In insgesamt 10 Gebäuden mit einer Nutzfläche von etwa 31.000 Quadratmetern arbeiten rund 1.100 Angestellte. Die unterschiedlich genutzten Räumlichkeiten stellen jeweils eigene Anforderungen an eine effektive und zuverlässige Brandmeldetechnik. Das auf anspruchsvolle Brandmeldenetzwerke spezialisierte Errichterunternehmen G-Systems GmbH mit Sitz in Aschersleben installierte hier 2008 ein auf dem System Integral von Hekatron basierendes Brandmelderzentralen-Netzwerk.
Grundlage des BMA-Netzwerks sind sieben Integral-Zentralen, die über Lichtwellenleiter (LWL) miteinander vernetzt sind. Ralph Groth, Geschäftsführer von G-Systems, erklärt die Vorzüge dieser Technik: "Durch die Vernetzung über Lichtwellenleiter konnten wir zum einen die vorhandene Infrastruktur der Liegenschaft nutzen, zum anderen entstand durch die doppelte LWL-Ringstruktur ein mehrfach redundantes Netzwerk, das ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit bietet. Die Vorteile einer Vernetzung über Lichtwellenleiter liegen in der größeren Reichweite und der Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen." Im gesamten Objekt sind rund 850 Mehrfachsensormelder vom Typ MTD 533 und 150 Handfeuermelder MCP 535 installiert. Dazu kommt eine ganze Palette von Sonderbrandmeldern: Insgesamt 52 ASD-Ansaugrauchmelder überwachen die Zwischendecken, die Werkstätten und das vollautomatisierte Hochregallager, zum Teil gekoppelt mit einer automatischen Druckluft-Ausblaseinrichtung. In den Lagerräumen kommen linienförmige Rauchmelder, in der Schweißwerkstatt ein linienförmiger Wärmemelder zum Einsatz. Und im explosionsgefährdeten Chemikalienlager sorgen optische Rauchmelder mit entsprechender Zulassung für eine möglichst frühe Branddetektion.
Olaf Dießner, Leiter Gebäudemanagement der Stadtwerke Hannover am Standort Ricklingen, ist mit den Hekatron-Lösungen rundum zufrieden. "Die installierte Zentralen- und Meldertechnik sucht im Hinblick auf Geschwindigkeit, Netzwerkstabilität und Täuschungsalarmsicherheit ihresgleichen. Obwohl die BMA von ihrem Umfang her sehr komplex ist, lassen sich die Integral-Zentralen einfach bedienen." Die ComBox informiert die Mitarbeiter der Haustechnik per SMS über relevante Ereignisse. So erhalten sie sofort alle notwendigen Informationen, auch wenn sie gerade einmal nicht in der Nähe des Bedienfelds einer der Brandmelderzentralen sind. Das kann im Alarmfall einen entscheidenden Zeitgewinn bedeuten.

