Referenzbericht

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Zentrale Deutsche Telekom, Darmstadt Sicherheit durch Brandschutztore

Die Deutsche Telekom AG bündelt im Technologie-Zentrum (TZ) Rhein Main in Darmstadt ihre Geschäftsbereiche und macht die hessische Stadt damit zum zweitgrößten Telekom-Standort in Deutschland. Dort befindet sich seit Anfang 2008 auch das neue Verwaltungsgebäude der Festnetzsparte T-Home. In der Tiefgarage und im Foyer des siebenstöckigen Baus steuert Feststellanlagentechnik von Hekatron die Rauch- und Brandschutztore.

"Der Schlüsselstandort im TZ Rhein Main bietet T-Home die Möglichkeit, Kräfte zu bündeln, Prozesse zu optimieren und Synergieeffekte zu schaffen", so Frank Röhm vom Group Facility Management der Deutschen Telekom. Die nutzbare Gesamtfläche des in sieben oberirdische und zwei unterirdische Geschosse gegliederten Verwaltungsgebäudes beträgt rund 45.000 Quadratmeter. Oberirdisch stehen knapp 28.000 Quadratmeter Bürofläche und 2.100 Quadratmeter als Archiv- und Lagerfläche zur Verfügung. Hinzu kommen 14.000 Quadratmeter unter der Erde, die als Tiefgarage für 353 Fahrzeuge, als Technikraum und als Lagerflächen genutzt werden.


Um im Brandfall einen sicheren Rauchschutzabschluss zu gewährleisten, sind in der Tiefgarage zwei Rauchschutztore installiert. Für die Ansteuerung dieser Tore setzt der Errichterbetrieb Franzen Feuerschutztüren GmbH auf das Know-how von Hekatron im Bereich Feststellanlagen. "Hekatron ist ein langjähriger Partner von uns. Gerade im Bereich Feststellanlagen ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt, übernimmt die Projektierung selbst und entscheidet kompetent über die für den Einzelfall geeignete Steuerung", erklärt Friedhelm Peitz, Maschinenbautechniker bei Franzen. Das mittelständische Unternehmen aus Erkelenz hat sich auf die Anfertigung hochwertiger Stahltüren und -tore spezialisiert. Im T-Home-Gebäude haben die Rauchschutztore eine Breite von 6,30 bzw. 7,10 Metern. Beide sind 2,15 Meter hoch. Pro Tor detektieren vier optische Rauchschalter ORS 142 von Hekatron Brandrauch. Eine Besonderheit der Tore sind die speziellen Gleitdichtungen, die im geschlossenen Zustand für einen sicheren Rauchschutzabschluss sorgen. Darüber hinaus verfügen die Tore über eine schwellenlose Schlupftür und gewährleisten so Barrierefreiheit.


Das Brandschutztor im Foyer des Gebäudes sollte aus ästhetischen Gründen am besten überhaupt nicht zu sehen sein. Die Lösung boten Decken- und Nischenklappen. "Sie kaschieren beim offen stehenden Tor sowohl den Parkbereich als auch das Einlaufprofil sowie die Laufschiene an der Decke", erläutert Friedhelm Peitz. Dafür, dass das Brandschutztor im Anforderungsfall zuverlässig schließt, sorgt die Steuerzentrale SVG 522 von Hekatron mit einer ausgeklügelten Steuerungstechnik. Bei einem Alarm klappt zuerst die Abdeckung der Laufschiene herunter, anschließend öffnen sich die seitlichen Nischenklappen. Nun kann das Tor geschlossen werden. „Darüber hinaus überwacht die Steuerzentrale die Rauchschalter auf Alarm und Betriebszustand und sorgt durch Akkupufferung auch bei einem Stromausfall für Sicherheit. Im Brandfall gibt sie den Befehl zum Schließen des Tores“, sagt Horst Schumacher, der zuständige Gebietsverkaufsleiter von Hekatron. Die gehobene Ästhetik des Empfangsbereichs war auch ausschlaggebend dafür, dass neben vier ORS 142 auch zwei Funkrauchschalter ORS 145 F zum Einsatz kamen. Auf beiden Seiten des Brandschutztores befinden sich je zwei Deckenmelder, ergänzt durch zwei Sturzmelder, weil die Sturzhöhe deutlich über einen Meter beträgt. Durch die Funkübertragung an die Auswerteeinheit RMU 04 machen die ORS 145 F die Installation von Kabeln überflüssig. Farblich passen die Rauchschalter hervorragend zum sonstigen Interieur. So ist die Brandschutztechnik von Hekatron im Alltag nahezu unsichtbar, aber trotzdem sofort zur Stelle, wenn es darauf ankommt.