Referenzbericht

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AstraZeneca, Wedel Zentralenseitige Modernisierung bei laufendem Betrieb

Der internationale Pharmakonzern AstraZeneca ist einer der Weltmarktführer seiner Branche mit einem breiten Produktportfolio innovativer, effektiver Arzneimittel. Beim Brandschutz seines deutschen Sitzes im schleswig-holsteinischen Wedel setzt der Arzneimittelhersteller ebenfalls auf Innovation und Effizienz: Ende 2008 wurde die bestehende Brandmeldeanlage modernisiert und ein Integral-Netzwerk sowie ein Sicherheitsleitsystem SLS-Pro installiert.

In Deutschland gehört AstraZeneca zu den führenden Herstellern der forschenden Arzneimittelindustrie. Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Deutschland 1.300 Mitarbeiter sowohl im Außendienst als auch am Firmensitz in Wedel. Dort werden innovative Arzneimittel mit modernen Hochleistungsmaschinen verpackt und in die deutschsprachigen Länder Europas versandt. Der Standort gewährleistet einen hohen Qualitätsstandard und die zuverlässige Belieferung von Apotheken, Krankenhäusern und Großhändlern.


Bereits Ende der 70er-Jahre installierte die Firma Fritsche am Standort eine PZ-Zentrale von Hekatron. Auch in der Folgezeit begleitete das Errichterunternehmen, die heutige Fritsche Sicherheits- und Datentechnik GmbH, brandschutztechnisch die Entwicklung des AstraZeneca-Firmensitzes Wedel. Mit dessen stetigem Wachstum wurde 1997 eine Erweiterung der Brandmeldeanlage nötig und das Errichterunternehmen ergänzte die PZ-Zentrale um ein Netzwerk mit drei HX-Zentralen. Ende 2008 schließlich modernisierten die Mitarbeiter von Fritsche Sicherheits- und Datentechnik die gesamte Brandmeldeanlage umfassend. Sie installierten Schritt für Schritt drei neue Integral Zentralen, schalteten die bestehenden ORM 150-Melder dann gruppenweise auf die neuen Zentralen auf und legten die HX-Zentralen still. Nach dem Austausch der PZ-Zentrale, die das Rechenzentrum absichert, gegen eine weitere als Löschzentrale ausgelegte Integral werden die vier Zentralen mit insgesamt 225 Brandmeldergruppen den gesamten Standort brandmeldetechnisch absichern. Für die Überwachung der meisten Bereiche kommen dabei die von der vorherigen Anlage übernommenen ORM 150 sowie in neu abgesicherten Bereichen moderne Hybridmelder MTD 533 zum Einsatz. Dazu kommen im Hochregallager acht linienförmige Rauchmelder Ardea und im Konfektionierungsbereich sieben Ansaugrauchmelder.


Eine fünfte Integral Zentrale dient als Informationszentrum und zur zentralen Bedienung der Anlage. Die fünf Integral-Zentralen sind in ein SecoNET integriert. Alle Informationen laufen schließlich in einem ebenfalls während des aktuellen Modernisierungsprozesses installierten Hekatron-Sicherheitsleitsystem SLS-Pro zusammen. Vor allem die Vertreter der örtlichen Feuerwehr äußerten sich während eines Vororttermins sehr positiv zu dieser neuen Lösung: Statt wie bisher bei einem Einsatz auf Lageplantableaus zurückgreifen zu müssen, erhalten sie zukünftig dank des neuen Sicherheitsleitsystems exakt die für einen konkreten Alarmfall benötigten Laufkarten direkt aus dem Drucker. Zu keinem Zeitpunkt musste der Betrieb der Brandmeldeanlage während des Modernisierungsprozesses unterbrochen werden. "Bei diesem Objekt zeigte sich erneut, dass die Integral Technik optimale Möglichkeiten zur Modernisierung von Bestandsanlagen bietet", betont Peter Erling, der seitens des Errichters als Obermonteur den AstraZeneca-Standort betreut. "Mit der entsprechenden Anschlusstechnik sind diverse Meldertypen wie ORM 130, 140, 150, SSD und moderne MTD-Melder oder auch Sonderbrandmelder aufschaltbar. Ganz nach den Wünschen und Möglichkeiten des Betreibers lässt sich die Anlage so Stück für Stück modernisieren."