Referenzbericht
Referenzen
ZF-Standort Kressbronn Vollschutz für den Entwicklungsstandort
In der Weltrangliste der Automobilzulieferer spielt die ZF Friedrichshafen AG als eines der zehn größten Unternehmen ganz vorne in der Spitzengruppe mit. Am Standort Kressbronn am Bodensee entwickelt das Unternehmen Getriebe für PKW. Seit Januar 2010 bietet eine Integral-Brandmeldeanlage mit zwölf Löschbereichen über die Absicherung der Getriebelastprüfstände hinaus Vollschutz für den gesamten Standort.
"Auch wenn bereits unsere bisherige Brandmeldeanlage eine Hekatron-Anlage war, haben wir uns bei der neuen Anlage erst nach einem sorgfältigen Vergleich mehrerer Anbieter wiederum für diesen Hersteller entschieden", erläutert Timo Henkel, Leiter Prüfstandtechnik / EV51 des ZF-Geschäftsfelds Automatgetriebe. "Die Entscheidung für die Hekatron-Integraltechnik erfolgte schließlich im Wesentlichen auf Basis des Preis-Leistungsverhältnisses, wobei wir neben den reinen Installationskosten auch die jährlichen Folgekosten für die Wartung der Anlage berücksichtigten." Ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für Hekatron spielte die Tatsache, dass ZF bereits seit mehreren Jahren eine gute Zusammenarbeit mit dem Wilhelmsdorfer Errichterunternehmen BAS-Tec (Brand-, Alarm- und Sicherheitstechnik GmbH) verbindet, das seit 1988 verschiedene bei der ZF Friedrichshafen AG installierte Hekatron-Anlagen betreut.
Insgesamt vier untereinander vernetzte Integral-Brandmelderzentralen - eine Hauptzentrale und drei Teilzentralen - sichern jetzt den gesamten Standort gegen Brandgefahren. Zwei der drei Teilzentralen sind dabei als Löschzentralen ausgelegt. Sie überwachen die Getriebelastprüfstände sowie einen Rollenprüfstand, die mit einer CO2-Löschanlage ausgestattet sind und insgesamt zwölf Löschbereiche bilden. Als Melder kommen in diesen Bereichen Hybridmelder MTD 533 in Kombination mit Flammenmeldern zum Einsatz. Ganz besondere brandschutztechnische Herausforderungen galt es in einem Versorgungsgang zu meistern, durch den die Abgasrohre der Prüfstände führen. "Die Abgase der als Dauerläufer betriebenen Prüfstände sind sehr heiß und heizen den gesamten Gang stark auf", erläutert Andreas Klimek, Geschäftsführer von BAS-Tec. "Deshalb haben wir für diesen Bereich einen Ansaugrauchmelder ASD 535 installiert. Mit einem Ansaugrohr in Edelstahlausführung ausgestattet, arbeitet er auch bei solch hohen Temperaturen zuverlässig."
Im Alarmfall wird der Pförtner über sein Bedienfeld alarmiert. Gleichzeitig wird die Meldung auf den Leitstand der nahe gelegenen Hauptverwaltung in Friedrichshafen sowie zur dort stationierten Werkfeuerwehr übertragen. Parallel erfolgt über die Telefonanlage eine Alarmierung der Verantwortlichen am Standort Kressbronn. Wenn es sich um einen Löschalarm handelt, wird zudem direkt im Löschbereich akustisch und visuell alarmiert, die betreffende CO2-Löschanlage angesteuert und im betroffenen Bereich der Löschvorgang eingeleitet.
"Die Zusammenarbeit mit Hekatron während der Installationsphase verlief reibungslos, mit einer schnellen Erfüllung all unserer Wünsche und mit pünktlichen Materiallieferungen", resümiert Andreas Klimek. "Zudem arbeitet die Anlage seit ihrer Inbetriebnahme zuverlässig. Dies unterstützen wir mit einem Bereitschaftsdienst rund um die Uhr und einem Wartungsplan, den wir speziell auf die Bedürfnisse von ZF zugeschnitten haben. Hierzu haben wir den Standort in Wartungsbereiche unterteilt, die nacheinander gewartet werden. So können die Beschäftigten in allen anderen Bereichen des Werks weiterarbeiten, während wir einen Bereich warten."



