Referenzbericht

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EnviTec Biogas AG und SCHULZ Systemtechnik GmbH Rauchschalter sichern Biogasanlagen

Die EnviTec Biogas AG aus Saerbeck errichtet für ihre Kunden unter anderem modular aufgebaute Biogasanlagen mit einer Leistung von 500 kWel. Die SCHULZ Systemtechnik GmbH, Visbek, sorgt in den Anlagen für die nötige Steuerungstechnik. In diese integriert, sorgen ORS 142-Rauchschalter von Hekatron für die brandschutztechnische Absicherung.

Die EnviTec Biogas AG ist einer der weltweit größten Anbieter von Biogasanlagen. Von Anfang an haben sich die EnviTec-Entwickler auf die modulare Bauweise konzentriert und konnten somit schon früh Anlagengrößen ab 370 kWel realisieren. Diese Biogasanlagen nutzen Biomasse der verschiedensten Art - Gülle, Mist, Klärschlamm, Bioabfälle und gezielt angebaute Energiepflanzen -, um daraus Elektrizität und Wärme zu gewinnen. Der Großteil der Anlagentechnik ist in einem speziellen Gebäude untergebracht, das sich in eine Schaltzentrale, einen Technikraum, den BHKW-Raum mit dem Blockheizkraftwerk sowie den Anmischbereich gliedert. Die Erstellung und Lieferung der in der Schaltzentrale angesiedelten Steuerungstechnik übernimmt als exklusiver Partner die SCHULZ Systemtechnik GmbH. Die vom Visbeker Unternehmen realisierte Steuerung ermöglicht einen ununterbrochenen Betrieb der Biogasanlage. Nur bei Störungen und zu Wartungszwecken wird sie gestoppt. Die Steuerung protokolliert und visualisiert zudem sämtliche Vorgänge, so dass der Betreiber auf dem Monitor den Betriebsablauf verfolgen kann.


An Orten wie diesen, an denen permanent und vom Menschen weitgehend unüberwacht elektrische Aggregate und Motoren laufen, kann es unter Umständen unbemerkt zu Überhitzungseffekten und damit zu einer Brandgefahr kommen. Um dem vorzubeugen, installiert SCHULZ Systemtechnik in jeder 500-kWel-Biogasanlage insgesamt drei optische Rauchschalter ORS 142 von Hekatron: einen in der Schaltzentrale, einen im Technikraum und einen im BHKW-Raum. Diese Rauchschalter sind wiederum mit einer Rauchschalter-Zustands-Anzeige RZA verbunden, die sämtliche Zustände wie Verschmutzung, Störung und Alarm anzeigt und an die Steuerung weitergibt. Dort werden sie ausgewertet und auf dem Monitor visualisiert. Wenn der Rauchschalter im Alarmfall Rauch detektiert, wird die Anlage auf diese Weise über die Steuerung automatisch per Not-Aus abgestellt. Gleichzeitig wird die Meldung über ein Telefonwählgerät auf das Festnetz- oder Mobiltelefon des Betreibers weitergeleitet, um ihn zu alarmieren. "Mit solchen Maßnahmen zur Schadensverhütung, insbesondere aus Sicht des Sachwertschutzes, können Brände im Frühstadium erkannt und auch besser bekämpft werden", erläutert Christian Syma, Leiter des Fachbereichs Biogas bei SCHULZ Systemtechnik. "Um einen zuverlässigen Maschinenschutz zu gewährleisten, machen wir grundsätzlich mehr als gefordert - Sicherheit wird bei uns großgeschrieben."


Ebenfalls im Sinne von umfassender Sicherheit setzt SCHULZ Systemtechnik auf die bei der Hekatron-Rauchschalterlösung realisierte Alarmschwellennachführung und die Weiterleitung von Verschmutzungsmeldungen. "So kann der Betreiber am Monitor zuverlässig den Zustand der Rauchschalter überprüfen und verschmutzte Rauchschalter frühzeitig ersetzen", erläutert Christian Syma. "Da in den Biogasanlagen betriebsbedingt häufiger mit dem Auftreten von Staub gerechnet werden muss, ist diese Vorwarnfunktion wichtig, um eine zuverlässige Rauchdetektion im Alarmfall zu gewährleisten. Genau wegen dieser Möglichkeit der Weiterleitung von Verschmutzungsmeldungen sind wir auch auf die Rauchschalter von Hekatron gekommen, nachdem wir vorher Einzelmelder zur Absicherung der Biogasanlagen genutzt haben."