Projekte im Azubi-Bereich

Projektmanagement

Seit dem Jahr 2007 lernen Auszubildende und BA-Studenten bei Hekatron während eines Seminars zum Thema Projektmanagement wie Projekte bearbeitet werden. Im Vordergrund steht dabei das frühzeitige Vermitteln, Trainieren und Anwenden von Methoden und Instrumenten des Projektmanagements.

Azubiausflüge planen

Jedes Jahr im September finden bei Hekatron die Azubiausflüge statt. Diese Ausflüge werden von den Azubis selbst geplant und veranstaltet. Hekatron unterstützt die Ausflüge jedes Jahr mit einem beachtlichen Betrag, sodass es jedem Azubi möglich ist, daran auch teilzunehmen. Die Planung, die von den Azubis immer begeistert mitgestaltet wird, findet jedes Jahr aufs Neue im Rahmen der Projektmanagement Schulung statt.


Fahrgemeinschaftsbörse

Alle 2 Jahre werden 4 Öko-Themen festgelegt welche dann von den Azubis aus dem 1. und 2. Lehrjahr durchgeführt werden. Im Frühjahr 2007 begann das Projekt Fahrgemeinschaftsbörse. In diesem Projekt wollten wir die Mitarbeiter dazu bringen Fahrgemeinschaften zu bilden um dadurch die begrenzte Parkplatzsituation zu verbessern und um den eigentlichen „Öko“ Zweck zu erzielen, nämlich um Benzin sparen. Als erstes wurden Fragebögen erstellt um herauszufinden wie die Mitarbeiter zu Fahrgemeinschaften stehen und wie viele an diesem Projekt teilnehmen würden.

Nach der Auswertung dieser Bögen hat sich gezeigt, dass in der Belegschaft doch ein reges Interesse an Fahrgemeinschaften besteht. Daraufhin erstellten wir eine Magnettafel auf der die Wohnorte und die Fahrwege der meisten Mitarbeiter aufgezeichnet sind. Diese Tafel steht nun vor dem Parkplatz und man kann mit Magnetschildern entweder eine Fahrgemeinschaft anbieten oder suchen. Als kleine Belohnung bekommen die Mitarbeiter, welche eine Fahrgemeinschaft bilden einen Parkplatz am Eingang reserviert.


LED-Glücksrad

Im Januar 2009 fand in Freiburg die I und E Messe statt, auf der sich Hekatron mit einem Stand präsentierte. Um den Stand attraktiver zu gestalten, wurde an die Auszubildenden als Elektroniker für Geräte und Systeme aus dem dritten Ausbildungsjahr das Projekt LED-Glücksrad in Auftrag gegeben. Mit den Platinen die hierfür verwendet wurden, sollten die Bestückungsmöglichkeiten bei Hekatron dargestellt werden. Natürlich konnten die Besucher auch selbst an dem Glücksrad „drehen“ und Preise gewinnen.

Zu Beginn des Projektes wurden die Arbeitspakete definiert und an die einzelnen Projektmitglieder verteilt. Unser Ausbilder entwarf den Schaltplan. Anhand dieses Schaltplans entwarfen die Azubis mit einem speziellen Programm Platinen. Dafür musste mit den Layoutern abgesprochen werden, was alles zu beachten ist, damit die Platinen auf unseren Anlagen produziert werden können. Die fertigen Layouts wurden an eine externe Firma weitergegeben, die die Platinen herstellte. Nach der Anlieferung wurden die Platinen von Maschinen mit SMD-Bauteilen bestückt. Anschließend wurden die größeren Bauteile, wie Klemmen und LEDs von Hand bestückt und in einem Lötbad gelötet. Der gesamte Ablauf der Herstellung war genau so wie bei einer Serienfertigung.
Als die Platinen bestückt waren, wurde zuerst eine Funktionsprüfung jeder einzelnen Platine durchgeführt. Ein Elektronik-Student und unser Ausbilder begannen anschließend mit der Programmierung des LED-Glücksrads. Dies bestand nicht nur aus Hardware, sondern es wurde auch Software benötigt, damit zum Beispiel die LEDs im richtigen Moment leuchten. Ein anderer Azubi plante währenddessen alles, was mit der Mechanik zu tun hat: wie sieht das Gehäuse aus, wie hoch muss das Standbein sein, wie kann das Glücksrad transportiert werden,… Viele der Mechanikteile konnten selbst gefertigt werden, einige Teile mussten jedoch bestellt werden. Die fertigen Mechanikteile wurden daraufhin zusammengebaut. Anschließend konnten die einzelnen Platinen in das Gehäuse geschraubt und daraufhin miteinander verdrahtet werden. Somit war das Glücksrad fertig, vor der Inbetriebnahme musste es sich jedoch einigen Sicherheitstest unterziehen.

Das LED-Glücksrad funktionierte so, wie die Beteiligten es sich vorstellten und es fand auf der Messe einen großen Anklang. Zahlreiche Besucher haben mitgespielt und Preise gewonnen.

Die Azubis haben neben dem elektronischen und mechanischen Teil auch noch vieles andere gelernt, z.B. wie in einem Projekt oder mit anderen Abteilungen zusammengearbeitet wird.