Brandschutztechnologie der nächsten Generation

Halbleiter-Gassensorik

Die Halbleiter-Gassensorik ist ein neues, innovatives Sensorprinzip, das bisher unbekannte Möglichkeiten im vorbeugenden Brandschutz eröffnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Streulicht-Rauchmeldern detektieren auf der Halbleiter-Gassensorik basierende Brandmelder keinen Rauch, sondern verschiedene Gase wie Wasserstoff und Stickoxide. Herzstück der neuen Melder-Generation, an deren Entwicklung bis zur Serienreife Hekatron mit einem weltweit tätigen Halbleiterhersteller zusammenarbeitet, ist ein wenige Zentimeter großer FET-Sensor, der mit einer speziell entwickelten Hekatron-Software mögliche Täuschungsgrößen und Querempfindlichkeiten erkennt und ausfiltert. Die Halbleiter-Sensoren sind dabei aufgrund der zugrundeliegenden intelligenten Software-Algorithmen noch täuschungsalarmsicherer als bisherige Streulicht-Melder. Gleichzeitig ist die neue Technologie weniger anfällig gegenüber äußeren Einflussfaktoren wie Staub, Wasserdampf und Erschütterungen.


Sicherheit in neuen Dimensionen

Aufgrund der geringen Größe des Sensors und durch den hohen Integrationsgrad im Rahmen der zugrundeliegenden Mikrochip-Technologie reduziert sich die Anzahl der Bauteile bei einem Gassensorik-Melder gegenüber herkömmlichen Meldern um bis zu 70 Prozent. Dies erlaubt die besonders wirtschaftliche Fertigung von Brandmeldern im Miniaturformat, die praktisch unsichtbar im Raum platziert werden können. Damit lassen sich auch Gefahrenbereiche sicher und verlässlich absichern, die bisher aus Kostengründen nicht geschützt wurden - aber auch Bereiche, in denen aus architektonisch-ästhetischen Gründen keine Rauchwarnmelder zum Einsatz kamen.