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Gefährliches Recycling

14.11.2019

Brände in Recylinganlagen sind keine Ausnahme. Bei den tatsächlichen oder vermuteten Ursachen spielen Batterien und Elektroschrott auffällig oft eine Rolle. Um Brände trotz der mitunter extremen Bedingungen sicher und effizient zu detektieren, ist eine gute Balance zwischen besonders empfindlichen Detektoren mit kurzer Reaktionszeit und dem Vermeiden von Fehlalarmen zu finden.

Der linienförmige Infrarotmelder ILIA DUST Pro von Hekatron Brandschutz erfüllt diese Vorgabe. Er überbrückt nicht nur Entfernungen von bis zu 200 Metern und reagiert zudem auch auf Frequenzveränderungen, wie sie durch das Flackern von Flammen auftreten. Er besitzt vor allem eine hohe Störgrößenresistenz. Neuerdings verfügt er deshalb über ein vorgelagertes, transparentes Schild, dass permanent mit Druckluft von Staubpartikeln freigehalten wird. Aufgrund räumlicher und/oder physikalischer Gegebenheiten kann jedoch auch dieser Rauchwarnmelder an seine Grenzen stoßen. „Dann sind linienförmige Wärmemelder wie der Hekatron ADW 535, die auf Druckveränderungen reagieren, die optimale Lösung“, erklärt Christian Sumser, Spezialist für Sonderbrandmeldetechnik bei Hekatron Brandschutz. Denn steigt die Temperatur, erhöht sich der Luftdruck in den sogenannten Fühlerrohren. Sobald eine vordefinierte Grenze überschritten wird, löst der Sensor Alarm aus. Großer Vorteil: Der Heat Watch Algorithmus (DHW) filtert kurzfristige Temperaturschwankungen aus und löst damit keine Fehlalarme aus. Mit linienförmigen Rauch- und Wärmemeldern lässt sich allerdings ein geradezu alltäglich gewordenes Problem in Recyclingbetrieben nicht aus der Welt schaffen, wie Daniel Triebswetter erklärt. Er ist Spezialist für Löschanlagen-Ansteuerung bei Hekatron Brandschutz. Da Batterien auch im Hausmüll landen, werden diese mitgeschreddert. Das löst chemische Reaktionen aus, die ein Feuer entfachen können. Meist geschieht das sehr punktuell. Eine schnelle und möglichst genaue Lokalisierung aber ist mit herkömmlichen Brandmeldesystemen kaum zu schaffen. Die Lösung sind Videokameras, die zugleich auch Wärmequellen abscannen. Der Kranfahrer des Recyclingbetriebes sieht in seiner Kabine das Kamerabild und kann gezielt reagieren.

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