Voltfang setzt in Alsdorf auf zertifizierte Brandfrüherkennung von Hekatron Brandschutz

26.03.2026

Neues 20-MWh-Battergroßspeicher-Projekt nutzt deutsche Brandschutztechnik für maximale Verfügbarkeit und Netzstabilität

 

Hekatron Brandschutz liefert die Sicherheitstechnik für ein Batteriegroßspeicher-Projekt von Voltfang in Alsdorf, das kürzlich fertiggestellt wurde. Der Systemintegrator für Batterie Energiespeichersysteme (BESS) aus Aachen setzt dabei auf ein klar definiertes Ziel: Strom dann einzuspeichern, wenn er günstig verfügbar ist und ihn in Zeiten knapper Netzkapazitäten oder hoher Nachfrage wieder abzugeben. Damit trägt die Anlage aktiv zur Netzstabilisierung und Energieeffizienz bei. Für die notwendige Betriebssicherheit und den gesetzlich geforderten Brandschutz sorgt ein integriertes Brandfrüherkennungssystem von Hekatron Brandschutz.

Welche Rolle Strom in unserem Alltag spielt, wird dann besonders deutlich, wenn er plötzlich fehlt, wie zu Jahresbeginn beim Berliner Blackout, als ganze Stadtteile plötzlich in Dunkelheit und Kälte versanken. Genau hier setzt Voltfang mit innovativen BESS Lösungen an, welche die Energiewende und das Stromnetz planbar machen. Im Projekt Alsdorf kommen vier Container mit insgesamt 20 MWh Kapazität und 9,5 MW Leistung zum Einsatz. Die Gesamtanlage kann 2000 Haushalte versorgen und ist Teil der Energiewende in Alsdorf.

 

Automatisiertes Sicherheitskonzept für maximale Anlagenverfügbarkeit

Um den sicheren Betrieb zu gewährleisten, wurde das Speichersystem mit einer modularen Brandmeldeanlage von Hekatron Brandschutz ausgestattet. Die Lösung erkennt frühzeitig kritische Entwicklungen innerhalb der Container und leitet automatisiert Gegenmaßnahmen ein. Das System überwacht unter anderem potenzielle Gasansammlungen sowie CO-Konzentrationen – ein wesentlicher Indikator für beginnendes Thermisches Durchgehen, also der Überhitzung etwa einer Batterie in Form eines selbstverstärkenden Prozesses, die oft zu Bränden oder Explosionen führt.

Die eingesetzte INTEGRAL-Brandmeldeanlage übernimmt mehrere sicherheitsrelevante Aufgaben gleichzeitig:

  • Früherkennung von Brandereignissen und kritischen Gasentwicklungen,
  • Abschaltung des betroffenen Containers im Ereignisfall,
  • automatische Lüftungssteuerung zur Abfuhr von Wärme und Gasen,
  • Signalisation über Außensirenen und Blitzleuchten,
  • Überwachung von Türkontakten und Anlagenzuständen mit Weiterleitung an eine 24/7-Zentrale.

Die Brandmeldeanlage ist direkt mit dem Energiemanagementsystem und der Lüftungsanlage verbunden. Entsteht im Container ein kritischer Zustand, wird automatisch auf einen Frischluft-Spülbetrieb mit maximaler Kühlleistung umgeschaltet, um die Ausbreitung von Störungen zu verhindern.

Felix Nolte, Head of Product Development bei Voltfang erklärt: „Wir haben uns für Hekatron Brandschutz entschieden, weil uns das modulare Systemkonzept, das überzeugende Preis-Leistungs-Verhältnis und die nahtlose Integration in unsere Speicherarchitektur sofort überzeugt haben. Für uns war wichtig, eine zuverlässige, erweiterbare Lösung zu bekommen, die sowohl mit lokalen Errichtern als auch mit Unterstützung von Hekatron funktioniert. Genau diese Kombination bekommen wir hier.“ Künftig sollen daher alle Speicheranlagen mit Sicherheitstechnik von Hekatron ausgerüstet werden.

Achim Irnich, Spezialist für Brandmelde- und Sprachalarmierungssysteme bei Hekatron fügt hinzu: „Wir freuen uns, Teil dieses richtungsweisenden Projekts zu sein. Hier können wir erneut zeigen, wofür Hekatron Brandschutz steht: zuverlässige Sicherheitstechnik, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen volle Leistung bringt. Besonders motiviert uns, dass wir damit in diesem Fall einen Beitrag zu einer nachhaltigeren und resilienteren Energieinfrastruktur leisten.“

 

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Copyright-Informationen zu den Pressebildern

  • Bild 1: Das Batteriegroßspeicher-Projekt in Alsdorf kann 2000 Haushalte mit Strom versorgen. (© Voltfang)
  • Bild 2: Herzstück des verwendeten Brandmeldesystems ist die kompakte Brandmelderzentrale Hekatron Integral Evoxx C. (© Hekatron)
  • Bild 3: Multitalente an der Decke: Mehrfachsensormelder inklusive CO-Gasdetektion vom Typ CMD 533 X überwachen die Speichermodule. (© Hekatron)
  • Bild 4: Die in der Mittelspannungszentrale sowie in den Speichermodulen eingesetzten Mehrfachsensormelder sind nach EN 54-26 zugelassen. (© Hekatron)